Arbeitspapier

Folgen einer möglichen Abschaffung der Notstandshilfe in Oberösterreich

Dieser Artikel soll die Effekte einer möglichen Abschaffung der Notstandshilfe untersuchen. In diesem Zusammenhang stellen sich folgende Fragen: Welche Auswirkungen haben eine kürzere Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes und geringere Nettoersatzraten auf die Arbeitslosigkeit? Welche Personengruppen werden von der Abschaffung der Notstandshilfe in OÖ betroffen sein? Und welche Kosten werden für das Land OÖ entstehen? Die Literatur zum Zusammenhang zwischen hohen Nettoersatzraten und langer Bezugsdauer, und Arbeitslosigkeit liefert keine eindeutige Antwort. Wesentlich bedeutender für die Höhe der Arbeitslosigkeit sind hingegen makroökonomische Entwicklungen, wie insbesondere die Nachfrage des Staates, der Unternehmen und der Arbeitnehmer_innen. In diesem Paper werden zunächst die oberösterreichischen Notstandshilfebezieher_innen nach soziodemographischen Merkmalen, wie Familienstand, Alter und Bildungsgrad, sowie die Leistungshöhen der unterschiedlichen Personengruppen beschrieben. Die darauf aufbauende empirische Analyse der tatsächlichen Kosten für das Land Oberösterreich zeigt, dass rund 69 Mio. € jährlich an Mehrkosten anfallen würden.

Sprache
Deutsch

Erschienen in
Series: ICAE Working Paper Series ; No. 87

Klassifikation
Wirtschaft

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Foissner, Franziska
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Johannes Kepler University Linz, Institute for Comprehensive Analysis of the Economy (ICAE)
(wo)
Linz
(wann)
2018

Handle
Letzte Aktualisierung
10.03.2025, 11:44 MEZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Arbeitspapier

Beteiligte

  • Foissner, Franziska
  • Johannes Kepler University Linz, Institute for Comprehensive Analysis of the Economy (ICAE)

Entstanden

  • 2018

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