Header Graphik Newsletter DDB Juli 16

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir freuen uns über die erste Ausgabe unseres Newsletters. Wir erzählen von einem nicht stattgefundenen Weltuntergang, von Martin Luthers Wartburger Barttarnung und seiner missglückten Hasenrettung.  Außerdem stellen wir einen neuen Datenpartner vor - das Deutsche Historische Museum mit über einer halben Million neuer Objekte - und unser Hintergrundartikel thematisiert die Entwicklung vom Zettelkasten zum Archivserver und deren urheberrechtliche Konsequenzen. Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihre Deutsche Digitale Bibliothek

Detail aus: „Maya-Codex“, Bild: Ahlers, Henrik (Fotograf) (2008), SLUB/Deutsche Fotothek
Neue Virtuelle Ausstellung

Weltuntergang im Postkartenformat: Der Dresdner Maya-Codex

Bereits seit 1786 stellt das Buchmuseum der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB) den Maya-Codex aus – doch am Ende war es der amerikanische Regisseur Roland Emmerich und sein Film „2012“, der die Besucher in Strömen nicht nur in die Kinos, sondern auch in das kleine Museum in Dresden führen sollte. Doch wie kam es zu der Annahme, der Codex würde den Weltuntergang vorhersagen?
Neue Datenpartner
Ausschnitt aus „General Octavio Graf Piccolomini Piere de Arragona (1599-1656), Herzog von Amalfi als Hauptbevollmächtigter während des Nürnberger Friedenskongresses 1650/51“, Gemälde von Anselmus van Hulle. © Deutsches Historisches Museum
Wir sind die DDB

Das Deutsche Historische Museum

Das Deutsche Historische Museum ist das nationale Geschichtsmuseum der Bundesrepublik Deutschland. In Berlins historischer Mitte gelegen, vermittelt es 1500 Jahre deutsche Geschichte im europäischen und internationalen Zusammenhang. Die Dauerausstellung im Zeughaus lädt Besucherinnen und Besucher zu einem eindrucksvollen historischen Rundgang vom Mittelalter bis in die Gegenwart ein. Mit fast 600.000 Objekten ist das Deutsche Historische Museum
 
Hintergrund
Ausschnitt aus: „Bibliothekarin am Zettelkatalog der Deutschen Bücherei“, Bild: Rössing, Roger (Fotograf); Rössing, Renate (Fotograf) (1955), SLUB/Deutsche Fotothek
Aus unserer Publikation „Der Vergangenheit eine Zukunft – Kulturelles Erbe in der digitalen Welt“

Vom Zettelkasten zum Archivserver. Digitale Nutzungsmöglichkeiten von Bibliotheken, Museen und Archiven nach geltendem Urheberrecht

Das digitale Archiv, die digitale Bibliothek, das digitale Museum. Auch die öffentlichen, im gemeinnützigen Interesse tätigen Einrichtungen, die für die Wissensvermittlung und den Erhalt des kulturellen Erbes zuständig sind, würden gerne in der Informationsgesellschaft ankommen. Ob und inwieweit das aber möglich ist, hängt unter anderem von rechtlichen Umständen ab. Und hier setzt das Urheberrecht enge Grenzen,

Aus unserem Archiv
Ausschnitt aus„"Michael WALDMANN - BEIM BARBIER" (Portugal, 1990), Frisörmuseum (CC BY-NC-ND 3.0 Deutschland)
Wir denken nach über...

Bärte oder Wie Luther (fast) den Hasen rettete

Um im Jahr 1700 den Nordischen Krieg gegen das Schwedische Reich zu finanzieren, wurde Peter I., Zar von Russland, kreativ: Eine neue Steuer musste her und so führte er die „Bartkopeke“ ein. Doch nicht nur im Zarenreich wurde der Bart für bestimmte Zwecke genutzt und instrumentalisiert. Im Laufe seiner langen Kulturgeschichte sollte der Bart mit Bedeutung aufgeladen werden: sei es durch sein Vor- oder Nichtvorhandensein, sein Aussehen, sei es durch Religion oder Politik, Mode oder Meinung.

Anteprima

Kultur-Hackathon Coding da Vinci - Nord

Am 17./18. September startet die erste regionale Ausgabe des Kultur-Hackathons Coding da Vinci in Hamburg.

Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe

Zum 6. Mal findet die Konferenz statt: Dieses Jahr am 17./18.11. im Hamburger Bahnhof - Schwerpunkt: Nachhaltigkeit.