DDB Newsletter September 2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

königlicher Regen, hydraulische Gesellschaften, der Anfang der Meteorologie: Wir hoffen, Sie konnten die Sommertage genießen und begrüßen zu unserem Herbst-Newsletter, in dem es zuallererst um den Regen als kulturgeschichtliches Phänomen geht. Nach dem Regen kommt an dieser Stelle allerdings ausnahmsweise nicht die Traufe, sondern das genaue Gegenteil: das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Mit über 8.400 eindrucksvollen Objekten, mehrheitlich gemeinfrei lizenziert und somit uneingeschränkt nachnutzbar, ist das Haus eines unserer neuesten Datenpartner. Ebenfalls Grund zur Freude ist die Entwicklung des Archivportals-D: Seit Anfang Juni ist die Projektphase abgeschlossen und das Portal läuft im Regelbetrieb. Zuletzt werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Museen, Bibliotheken und Archive und zeigen, wie aus physischen Beständen digitale Objekte werden. Viel Freude beim Lesen wünscht,

Ihre Deutsche Digitale Bibliothek

"Staudamm am Neckar", © Bildarchiv Foto Marburg (http://www.fotomarburg.de)
"Staudamm am Neckar", © Bildarchiv Foto Marburg (http://www.fotomarburg.de)
Thema des Monats

Eine kurze Kulturgeschichte des Regens oder Warum der Regen der Demokratie hilft

Der Sommer 2017 gilt jetzt schon in einigen Regionen Deutschlands als der verregnetste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Überflutungen, Hochwasser, zerstörte Häuser und Straßen sind die Konsequenzen des Dauerregens, der einige Gebiete heimgesucht hat. Unbekannt ist diese Dimension nicht; unvergessen ist die Sturmflutkatastrophe 1962 in Hamburg, ebenso wenig die „Jahrhundertflut“ 2002 in Sachsen und Niedersachsen. Regen als Kulturphänomen hatte und hat in der Menschheitsgeschichte unterschiedlichste Ausformungen und Einflüsse: Wir möchten an dieser Stelle von hydraulischen Gesellschaften, königlichem Regen,

Neue Datenpartner
"Auf dem Eise" aus der Mappe "Aus Schleswig-Holstein" (um 1900), Fotograf: Wilhelm Dreesen, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (CC0 1.0 Universell - Public Domain Dedication)
"Auf dem Eise" aus der Mappe "Aus Schleswig-Holstein" (um 1900), Fotograf: Wilhelm Dreesen, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (CC0 1.0 Universell - Public Domain Dedication)
Wir sind die DDB

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Mit rund 500.000 Objekten aus 4.000 Jahren Menschheitsgeschichte gehört das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) zu den bedeutendsten Museen für Kunst und Design in Europa. 1877 eröffnet, ist das MKG heute ein außergewöhnlicher Ort für die große Erzählung menschlicher Kreativität. Seine hochkarätigen Sammlungen reichen von der Antike bis zur Gegenwart und umfassen den europäischen, den islamischen und den fernöstlichen Kulturraum.

Aktuelles
"Herrschaftlicher Communen und Privaten Marckstein Zeichen Tübinger Vorsts" (1683, Publikation von 1684, mit Unterschriften der Ortsdeputierten), Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (CC BY 3.0 Deutschland)
"Herrschaftlicher Communen und Privaten Marckstein Zeichen Tübinger Vorsts" (1683, Publikation von 1684, mit Unterschriften der Ortsdeputierten), Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (CC BY 3.0 Deutschland)
Unser Archivportal-D

Vom Projektantrag über den Auf- und Ausbau zum Regelbetrieb

Als im September 2014 das Archivportal-D als von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Teilprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek online ging, war eines der großen Ziele der ersten Projektphase (2012-2015) erreicht: Es war ein Portal entwickelt worden, welches einen kostenlosen, spartenspezifischen Zugang zu den archivischen Erschließungsinformationen und digitalisiertem Archivgut der Deutschen Digitalen Bibliothek ermöglichte. Die DFG-Förderung ist am 30.04.2017 zu Ende gegangen und wir möchten dies zum Anlass nehmen, um einen Blick auf den Auf- und Ausbau, die realisierten Vorhaben während der Förderung, die vielen Weiterentwicklungen

Publikationen
„Inventarisierung mit Computer und Inventarbuch, Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum“, Fotograf: Jürgen Keiper, Deutsche Digitale Bibliothek
„Inventarisierung mit Computer und Inventarbuch, Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum“, Fotograf: Jürgen Keiper, Deutsche Digitale Bibliothek
„Föderale Vielfalt – Globale Vernetzung: Strategien der Bundesländer für das kulturelle Erbe in der digitalen Welt“

Bilder zur Digitalisierung in unserer neuen Publikation

Fotograf und Filmwissenschaftler Jürgen Keiper hat bereits für die erste Publikation der Deutschen Digitalen Bibliothek „Der Vergangenheit eine Zukunft. Kulturelles Erbe in der Digitalen Welt“ eine Bilderstrecke beigesteuert, die in beeindruckender Weise von den konkreten physischen Vorgängen der Digitalisierung innerhalb der Bibliotheken und Archive erzählt. Auch in unserem zweiten Band „Föderale Vielfalt – Globale Vernetzung: Strategien der Bundesländer für das kulturelle Erbe in der digitalen Welt“

Anteprima
Logo Zugang gestalten

Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe

Save the Date! Die 7. Internationale Konferenz Zugang gestalten findet am 19. & 20. Oktober 2017 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt a.M. statt - Schwerpunkt: "Zusammen arbeiten".

Logo Coding da Vinci

Coding da Vinci - der Kulturhackathon

Save the Date! Am 21. & 22. Oktober 2017 ist die Kick-Off Veranstaltung für Coding da Vinci an der Hochschule für Wirtschaft und Technik in Berlin!