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30. Dezember

Eine Liste von DDB Redaktion

Beschreibung:
Der Schriftsteller Theodor Fontane wird 1819 geboren und 1896 erfolgt die Hinrichtung des philippinischen Schriftstellers José Rizal. 1905 wird die Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár in Wien uraufgeführt.

Erstellt: 27.08.2015, 14:51 Uhr
Letzte Änderung: 29.12.2017, 23:30 Uhr


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  • 1

    Theodor Fontane

    Theaterkritiker, Apotheker, Journalist, Schriftsteller, Kriegsberichterstatter, Kritiker
    27.08.2015, 14:52 Uhr
    1819: Der Apotheker, Schriftsteller, Journalist, Theaterkritiker und Kriegsberichterstatter Theodor Fontane wird als Sohn des Apothekers Louis Henri Fontane und dessen Frau Emilie in Neuruppin geboren. Nachdem er Privatunterricht durch den Vater erhalten hat, besucht er 1832/33 das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Neuruppin. Ab 1836 wird er zum Apothekergehilfen in Berlin ausgebildet und veröffentlicht erste Gedichte und Erzählungen in einer Berliner Tageszeitung. 1840–1843 arbeitet er in der väterlichen Apotheke und tritt dann für ein Jahr in das Berliner Gardegrenadierregiment „Kaiser Franz“ ein. Später, nach dem pharmazeutischen Staatsexamen, erhält Fontane die Approbation zum Apotheker und lässt sich 1847 in Berlin nieder. Nach Beteiligung an den Barrikadenkämpfen der Märzrevolution 1848 beschließt er, seinen erlernten Beruf aufzugeben und „sein Leben auf den Vers zu stellen“. 1849 folgt die erste Buchveröffentlichung mit „Männer und Helden. Acht Preußenlieder“. Nach dem Scheitern der Novemberrevolution nimmt Fontane 1850 eine Lektorenstelle im preußischen Innenministerium an, die er jedoch bald wieder verliert. Er heiratet Emilie Rouanet-Kummer (aus der Ehe gehen sieben Kinder hervor) und nimmt 1851 eine Stelle bei der staatlichen „Zentralstelle für Pressangelegenheiten“ an. Im Rahmen seiner Tätigkeit reist er nach London, aus seinen Korrespondenzberichten geht später das Buch „Ein Sommer in London“ (1854) hervor. 1856–58 bleibt Fontane als Presseattaché der preußischen Botschaft in London und fasst seine Eindrücke und Erlebnisse in literarischen Werken zusammen („Aus England“, „Jenseits des Tweed“ usw.). Er kehrt 1859 mitsamt Familie nach Berlin zurück. 1864, 1866 und 1870/71 reist er im Auftrag eines Verlags zu den Schauplätzen des Deutsch-Dänischen, Deutschen und Deutsch-Französischen Krieges um zu berichten. 1870–89 arbeitet er als Theaterkritiker der liberalen „Vossischen Zeitung“. Ab 1889 – im Alter von 70 Jahren – setzt Fontane sich als freier Schriftsteller zu Ruhe und stirbt schließlich am 20. September 1898 in Berlin. Noch vor seinem Tod wird er von der Deutschen Schillerstiftung mit einer (finanziellen) Ehrengabe unterstützt und außerdem von der philosophischen Fakultät der Berliner Universität mit der Doktorwürde geehrt.
    von DDB Redaktion
  • 2

    Execution of Dr. José Rizal on the Luneta, the fashionable promenade of Manila

    Erschienen in: The Philippines and round about : with some account of British interests in these waters ; with ill. and map
    24.09.2015, 14:31 Uhr
    1896: Der philippinische Schriftsteller José Rizal wird wegen Anstiftung zur Rebellion und zum Verrat von einem Exekutionskommando der kolonialen spanischen Regierung Manilas auf dem heutigen Rizalplatz erschossen. Der Schriftsteller, Patriot, Revolutionär und Arzt wird am 19. Juni 1861 in Calamba City geboren. Sein literarisches Werk gilt als Inspiration für die philippinische Unabhängigkeitsbewegung. Zeit seines Lebens unternimmt er viele ausgedehnte Reisen, u. a. nach Deutschland, wo er in Heidelberg Medizin studiert. Rizals Bücher – sein berühmtestes Werk ist „Noli me tangere“ (Rühre mich nicht an) – üben Kritik am herrschenden gesellschaftspolitischen System der Philippinen und vor allem am Machtmissbrauch der römisch-katholischen Kirche. Rizal wird heute weltweit geehrt und ist Nationalheld der Philippinen.
    von DDB Redaktion
  • 24.09.2015, 14:31 Uhr
    1905: Die Operette „Die lustige Witwe“ vom österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Lehár wird in Wien uraufgeführt. Das Libretto von Victor Léon und Leo Stein orientiert sich an Henri Meilhacs Lustspiel „L'attaché d'ambassade“. Eine selbstbewusste Frau, die sich in der Männerwelt durchsetzt und selbstsicher die Handlung dominiert, ist als Thema des Stückes für die damaligen Verhältnisse neu. Auch erotische und politische Anspielungen machen die Operette zu Lehárs erfolgreichstem und bekanntestem Werk, das interanational vielfach aufgeführt und später auch mehrmals verfilmt wird.
    von DDB Redaktion
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