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6. Januar

Eine Liste von DDB Redaktion

Beschreibung:
Von Fußfahrrädern, fusionierenden Fluggesellschaften und einem berühmten Erbsenzähler ...

Erstellt: 05.01.2015, 16:45 Uhr
Letzte Änderung: 06.01.2018, 10:28 Uhr


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  • 1

    Notlandung des Flugzeuges "Leer" (Focke-Wulf FW A 17 "Möwe") der Deutschen Luft Hansa AG auf der...

    8. Juli 1928, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, N 1/68 Fotoatelier Kugler in Sigmaringen: Glasplattennegative
    06.01.2015, 09:03 Uhr
    1926: Die „Deutsche Luft Hansa AG“ wird gegründet, in der der „Deutsche Aero Lloyd“ und die „Junkers-Luftverkehr“ aufgehen. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs hatte das große Angebot an Militärflugzeugen die private Luftfahrt beflügelt. Während zu Beginn noch umgerüstete Militärmaschinen verbreitet waren, entwickelte sich schnell eine Industrie zur Herstellung großer Flugzeuge. Parallel entstanden Luftfahrtunternehmen, die größere Flotten unterhielten und planmäßig bestimmte Ziele anflogen. Zwischen diesen entwickelte sich ein Verdrängungskampf, an dessen Ende sich in Deutschland durch Fusion der beiden verbliebenen Gesellschaften die „Luft Hansa“ bildete.
    von DDB Redaktion
  • 06.01.2015, 08:26 Uhr
    1884: Gregor Mendel stirbt in Brünn. Der „erste Genetiker“ war als Johann Mendel 1822 geboren worden und trat 1843 als Novize „Gregor“ in die Augustiner-Abtei St. Thomas ein, unter anderem, weil er sich die Fortsetzung seines Studiums nicht mehr leisten konnte. In der aufstrebenden mährischen Metropole Brünn bildete die Augustiner-Abtei ein Zentrum des kulturellen Lebens, die Mönche waren in vielen literarisch-philosophischen Zirkeln und wissenschaftlichen Gesellschaften engagiert . Dabei ließ der klösterliche Tagesablauf Mendel ausreichend Zeit für seine naturwissenschaftlichen Studien. Mendel begann ein zweites Studium am theologischen Seminar, das er mit landwirtschaftlichen Kursen ergänzte. Aufgrund akuten Priestermangels wurde er 1847 unmittelbar nach Erreichen des erforderlichen Alters von 25 Jahren im Schnellverfahren zum Subdiakon, Diakon und schließlich zum Priester geweiht. Den seelsorgerischen Anforderungen des Priesteramtes zeigte sich Mendel aber nicht gewachsen und erlitt 1848 einen – vermutlich psychosomatisch bedingten – Zusammenbruch, dem lange Bettruhe folgte. Mendel wurde nach seiner Genesung gestattet, als Hilfslehrer zu arbeiten und sich als Lehramts-Candidat auf die Lehramtsprüfung in Naturgeschichte (die Bezeichnung „Biologie” verbreitet sich erst in den 1870er Jahren) und Physik vorzubereiten, an der er 1850 und 1856 zwei Mal scheiterte. Danach intensivierte er seine Kreuzungsexperimente an Erbsenpflanzen, die er bereits zuvor als Leiter des Abtei-Gartens begonnen hatte. Seine bahnbrechenden Ergebnisse veröffentlichte Mendel in zwei kleineren Publikationen, die von der wissenschaftlichen Öffentlichkeit unbeachtet blieben. Erst nach der Wiederentdeckung seiner Arbeiten um 1900 durch de Vries, Tschermak und Correns wurde Mendels Bedeutung erkannt. Einen tieferen Einblick in Mendels Arbeiten bietet dieser Briefwechsel mit dem seinerzeit bekannten Botaniker Nägeli, der von Carl Correns herausgegeben wurde.
    von DDB Redaktion
  • 3

    Dingler's polytechnisches Journal ; 303/304.1897

    Deutsche Forschungsgemeinschaft. - 1897
    06.01.2015, 07:11 Uhr
    1863: James L. Plimpton erhält das US-Patent No. 37305 für die Erfindung des vierrädrigen Rollschuhs. Erste Versuche, Sommerversionen von Schlittschuhen herzustellen, hatte es bereits im frühen 18. Jahrhundert in den Niederlanden gegeben. Aber erst Plimptons Erfindung erlaubte das Steuern per Gewichtsverlagerung – daher auch der ursprüngliche Name „rocker skates“ (von engl. to rock – schwanken, schaukeln). Der geschäftstüchtige Plimpton gründete eine Rollschuhfabrik und eröffnete mehrere Rollschuhbahnen in und um New York. Rollschuhfahren wurde zu einer Mode, man sprach vom „roller skate craze“, so der Titel eines Kurzfilms von 1907, der bei der amerikanischen Library of Congress online verfügbar ist. In Deutschland setzte sich Plimptons Rollschuh langsamer durch, noch 1897 wurde die Erfindung eines zweirädrigen „Fussfahrrads“ auf S. 183-184 von Dingler’s Polytechnischem Journal Nr. 304 mit einem Artikel gewürdigt. Er leitet ein mit den Worten: „Nachdem sich das Fahhrad in wenigen Jahren vom Sports- und Luxusartikel zum Verkehrsmittel ausgebildet hat, beginnt jetzt das Fussfahrrad weitere Kreise zu interessieren …“.
    von DDB Redaktion
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