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2. September

Eine Liste von DDB Redaktion

Beschreibung:
Einweihung der Deutschen Bücherei, des Landwehrkanals und der Siegessäule - alles am „Sedantag“, ein Parmesankäse wird ein- und Olympia wieder ausgegraben, ...

Erstellt: 01.09.2014, 19:13 Uhr
Letzte Änderung: 02.09.2017, 15:48 Uhr



Mehr von DDB Redaktion
  • 1

    Deutsche Bücherei

    Hahn, Walter (Fotograf); Pusch, Oskar, 1913
    02.09.2014, 07:33 Uhr
    1916: Das Gebäude der Deutschen Bücherei, Vorgängerin der Deutschen Nationalbibliothek, wird in Leipzig mit einem Festakt eingeweiht.
    von DDB Redaktion
  • 1850: In Berlin wird der zur Entlastung des innerstädtischen Schiffsverkehrs auf der Spree der Landwehrkanal eingeweiht – ohne dass, weil der Kanal damals weit vor den Toren der Stadt liegt, Presse und Bevölkerung weiter Notiz davon nehmen.
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  • 3

    Bad Nauheim, Kuranlage / Trinkkuranlage - Sedanfeier mit Gästen vor der Konzertmuschel

    1914-09-02, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, HStAD\R 4 Bildersammlung
    02.09.2014, 07:54 Uhr
    1870: Offizielle Kapitulation der Franzosen unter Napoleon III. nach der Schlacht von Sedan (s. Favoritenliste vom 1. September). Im Deutschen Kaiserreich wurde der „Sedantag“ in Schulen und Universitäten als Erinnerungstag begangen und diente als inoffizieller Nationalfeiertag.
    von DDB Redaktion
  • 4

    Berlin, Großer Stern

    Großer Stern mit Siegessäule, Denkmälern und Torhäusern
    02.09.2014, 07:59 Uhr
    1873: In Berlin wird am Sedanstag die Siegessäule als Monument für die Siege in den „Einigungskriegen“, die die Gründung des Deutschen Reiches ermöglicht hatten, eingeweiht.
    von DDB Redaktion
  • 5

    Gouverneur von Paris, General Gallieni

    Gallieni, Joseph-Simon. - [Berlin], 1915
    02.09.2014, 06:33 Uhr
    1914: In Paris verstärkt sich durch den steten Strom fliehender versprengter Truppenteile die allgemeine Befürchtung, der Einmarsch der Deutschen stehe unmittelbar bevor. Die französische Regierung entscheidet sich, Paris zu verlassen, und besteigt, um die Öffentlichkeit nicht weiter zu beunruhigen, im Schutz der Dunkelheit den Zug nach Bordeaux. Zurück bleibt General Gallieni, der sich „allein“ auf die Verteidigung der Stadt vorbereitet. Mitten in die niedergeschlagene Stimmung – ausgerechnet am Sedantag! – mischen sich erste Nachrichten vom Abschwenken der Kluckschen Armee und dem weiteren Vormarsch auf die Marne. Gallieni erkennt sofort die sich bietende Gelegenheit einer offenen deutschen Flanke und wird durch sein unablässiges Drängen auf schnelles Handeln in den kommenden Tagen entscheidend dazu beitragen, dass es statt einer (Schlieffen-) plangemäßen Einnahme von Paris zur ersten großen Niederlage der Deutschen in der Schlacht an der Marne kommen sollte.
    von DDB Redaktion
  • 6

    Qui Continet Orationes Omneis, Quae Exstant; 2

    Gulielmus, Janus. - Bibliopolium Frobenianum: Hamburgi
    01.09.2014, 19:26 Uhr
    44 v. Chr.: Marcus Tullius Cicero hält im römischen Senat die erste sogenannte Philippika gegen Marcus Antonius und prägt dabei das geflügelte Wort „Hannibal ante portas“; wobei das Zitat eigentlich „Hannibal ad portas“ heißen muss, wovon man sich auf Seite 436 (Scanseite 439) sofort überzeugen kann, wo es in der linken Textspalte in Zeile 60 heißt: „Annibal, credo, erat ad portas...“ auf Deutsch ungefähr: „Ich glaube, Hannibal war (auf dem Weg) zu den Toren...“.
    von DDB Redaktion
  • 02.09.2014, 07:25 Uhr
    1814: Der Historiker und Archäologe Ernst Curtius wird geboren. In diesem 1852 in der Berliner Singakademie gehaltenen Vortrag ließ er das antike Olympia für seine Zuhörer so plastisch wiederauferstehen, dass sein Appell, im Schwemmland des Flusses Alpheios mit Ausgrabungen zu beginnen, von Kronprinz und König begeistert aufgenommen wurde. Lesen Sie sein im zeitgenössischen Pathos gehaltenes Schlusswort ab Seite 32 (Scanseite 39): „... Von neuem wälzt der Alpheios Kies und Schlamm über den heiligen Boden der Kunst und wir fragen mit gesteigertem Verlangen: wann wird sein Schooss wieder geöffnet werden, um die Werke der Alten an das Licht des Tages zu fördern. // Was dort in der dunkeln Tiefe liegt, ist Leben von unserem Leben. ...“
    von DDB Redaktion
  • 02.09.2014, 07:04 Uhr
    1894: Joseph Roth, Schriftsteller und Journalist, wird im ostgalizischen Brody geboren. 1932 erscheint sein Roman „Radetzkymarsch“, in dem anhand des Untergangs der k.u.k.-Monarchie Roths Lebensthema, den Verlust von Heimat und Familie, verhandelt wird. Im gleichen Jahr schreibt der klarsichtige Roth, von den Entwicklungen in den Berliner Feuilletons beunruhigt und getroffen, diesen Brief an Johanna Ullstein. 1920 war Roth von Wien nach Berlin gezogen, das er am 30. Januar 1933 verlassen wird, um ins Exil zu gehen.
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  • 1666: Der große Brand von London bricht aus. Der begnadete Tagebuchschreiber Samuel Pepys berichtet ab Seite 16 (Scanseite 26) von den Ereignissen: Wie er in den frühen Morgenstunden des 2. Septembers von den Bediensteten geweckt wird, daraufhin nach Whitehall fährt und dem König, der noch nichts vom Brand erfahren hatte, Bericht erstattet ... um schließlich am 4. September seinen wertvollen Parmesankäse im Garten zu vergraben (Seite 27/Scanseite 37).
    von DDB Redaktion
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