Kalenderblatt: 16. September
Knobelsdorff, 13 Stühle, Kriegsbetstunde und Wissenswertes über Erlangen, ...
Letzte Änderung: 11.02.2021, 14:07 Uhr
  • Berlin, Unter den Linden 7

    Deutsche Staatsoper
    1753: Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff stirbt in Berlin. Der Architekt, der in den Diensten des preußischen Königs Friedrich II. stand, entwarf zahlreiche Gebäude vor allem in Berlin und Potsdam. Zu den bedeutendsten Bauten Knobelsdorffs zählen neben dem Stadtschloss und dem Schloss Sanssouci in Potsdam und dem Schloss Charlottenburg auch das Opernhaus (heute Deutsche Staatsoper) und die St.-Hedwigs-Kirche (heute St.-Hedwigs-Kathedrale) am so genannten Forum Fridericianum an der Straße Unter den Linden.
  • 13 Stühle

    Heinz Rühmann
    1938: Die Kino-Komödie „13 Stühle“ wird in Dresden uraufgeführt. Der Film mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle schildert die Jagd nach einem Geldvermögen, das in einem der mehr als einem Dutzend antiquarischen Stühle eingenäht ist, die über einen Trödler inzwischen an ebenso viele Kunden gelangt sind.
  • Briefe über Erlangen. [1]

    Rebmann, Andreas Georg Friedrich von
    1824: In Wiesbaden stirbt Georg Friedrich Rebmann. Der gebürtige Franke studierte nahe seinem Geburtsort in Erlangen Rechtswissenschaften und schrieb anschließend Wissenswertes, wenn auch nicht immer Schmeichelhaftes über seine Alma Mater. Auch in seinem späteren Leben betätigte er sich vor allem als kritischer Publizist.
  • Jetzt sehen wir das Licht : Ansprache gehalten in der Kriegsbetstunde am 16. September 1914, in d....

    Horn, Karl. - Neustrelitz: Barnewitz, 1914
    1914: „Wollen wir nicht Gott danken, liebe Gemeinde, daß dieser Krieg uns so herrlich in die deutsche Frauenseele hineinschauen läßt?“ (S. 10) Mit Beginn des Ersten Weltkrieges hält das allseits bestimmende Thema Krieg auch in den Kirchen Einzug. In vielen evangelischen Gemeinden werden so genannte Kriegsbetstunden eingeführt, die an die Stelle von Gebetskreisen und Bibelarbeiten treten. Die Ansprachen, die dann mitunter auch zur weiteren Verbreitung und Lektüre abgedruckt wurden, suchen oftmals die Grausamkeiten und Leiden des Krieges religiös zu deuten und beschwören nicht selten Heldenmut, Zucht und Gehorsam.
  • Leo Fall

    Komponist, Geiger, Pianist, Kapellmeister
    1925: Der Komponist, Violonist und Kapellmeister Leo Fall stirbt in Wien. Nach Stationen in Hamburg und an verschiedenen Berliner Häusern widmete er sich ab 1906 ausschließlich der Komposition von Operetten. „Der süße Kavalier“ entstand 1923 kurz vor Falls Tod.