Kalenderblatt: 15. September
Die 3 von der Tankstelle, Die Söhne der Großen Bärin und der russische Bär in Amerika, ...
Letzte Änderung: 20.05.2018, 06:35 Uhr
  • Konrad Adenauer

    Politiker, Oberbürgermeister, Jurist, Regierungschef
    1949: Konrad Adenauer wird mit einer Stimme Mehrheit zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt.
  • Deutschland (Bundesrepublik), 1957 September 15 / Wahlplakat der CDU (Christlich-Demokratiosche...

    1957-09-15, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, R 4 Bildersammlung
    1957: Nach einem unter dem Motto „Keine Experimente!“ geführten Wahlkampf gewinnen CDU und CSU bei der dritten Bundestagswahl die absolute Stimmenmehrheit (50,2%). Wahlkampfplakate der anderen Parteien finden Sie unten auf der Seite unter „Verbundene Objekte“.
  • Berlin, Potsdamer Straße 50, Reichpietschufer 46

    Neue Nationalgalerie
    1968: In Berlin wird die Neue Nationalgalerie eröffnet. Sie „gehört zu den großen Monumenten der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Ludwig Mies van der Rohe, der 1938 in die USA emigriert war, erhielt den Auftrag 1961 anlässlich seines 75. Geburtstags...“ (Lesen Sie bitte weiter in der ausführlichen Beschreibung des Objekts)
  • Ku-Klux-Klan und Richter Lynch

    Erschienen in: Mississippi-Fahrten
    1923: Oklahoma verhängt das Kriegsrecht gegen den Ku-Klux-Klan. Der Terror des 1915 wiederbegründeten rassistischen Geheimbundes konnte dadurch aber nicht gestoppt werden, erst interne Streitigkeiten und eine Verurteilung eines Klanführers wegen Vergewaltigung und Mordes führten zum Nachlassen der Popularität - zu Hochzeiten behauptete der „Klan“ , über 4 Millionen Mitglieder zu haben. Einem weiteren Aufleben des Klans in den 1940er Jahren konnte der Undercover-Journalist Stetson Kennedy den Garaus machen, indem er die Macher der Superman-Radio-Show überredete, Superman in einer 16teiligen Serie „Superman against the clan of the fiery cross“ gegen den Ku-Klux-Klan antreten zu lassen. Danach fielen die Neuanmeldungen zum KKK auf Null.
  • Wider Heinrich von Treitschke, für die Juden

    Cassel, Paulus Stephanus. - Stahn: Berlin, 1880
    1834: Heinrich von Treitschke wird geboren. Treitschke war einer der bekanntesten deutschen Historiker im 19. Jahrhundert, er wurde 1886 offizieller Hofhistoriograph Preußens. 1879 löste er den Berliner Antisemitismusstreit durch einen Aufsatz in den „Preußischen Jahrbüchern“ aus. Dem darin geäußerten ungeheuerlichen Satz Treitschkes „Die Juden sind unser Unglück“ trat Paul Stephanus Cassel mit dieser Schrift als erster Christ öffentlich entgegen.
  • Objekt nicht mehr vorhanden

    1876: Bruno Walter, einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts, wird geboren. Während seiner Zeit als musikalischer Direktor der Oper München erfuhr er antisemitische Anfeindungen („Münchens Wagner-Tradition in den Händen eines Juden“) und verließ die „Hauptstadt der Bewegung“ 1923 und 1933 auch Deutschland, um 1939 die Leitung des Los Angeles Philharmonic Orchestra zu übernehmen. In dieser Wagner-Aufnahme hören Sie die unvergleichliche Lotte Lehmann als Sieglinde unter dem Dirigat Bruno Walters.
  • 4 Ausschneide- und Bastelbögen der Marke Brunnen

    ca. 1965-1975, StadtA HN, E002 Einblatt-/Mehrblattdrucke
    1830: Die erste Eisenbahnstrecke der Welt zwischen Liverpool und Manchester wird eingeweiht. Bei der Eröffnungsfahrt kommt es zum ersten tödlichen Unfall der Eisenbahngeschichte: Der britische Parlamentarier William Huskisson wird von der Lokomotive „The Rocket“ (Erbauer: Robert Stephenson) überrollt und stirbt wenige Stunden später an den Folgen seiner Verletzung.
  • James Fenimore Cooper

    Schriftsteller
    1789: Der Schöpfer Chingachgooks und Natty Bumppos, James Fenimore Cooper, kommt zur Welt. In der DDB finden Sie neben Coopers Sämtlichen Werken auch Max Slevogts Illustrationen zur deutschen Übersetzung der 5 Lederstrumpfbücher sowie die DEFA-Lederstrumpf-Verfilmung „Chingachgook – Die große Schlange“ mit Gojko Mitić.
  • Objekt nicht mehr vorhanden

    1901: Die Schriftstellerin und Althistorikerin Liselotte Welskopf-Henrich kommt zur Welt. Sie war, vor allem in der DDR, bekannt für ihre Indianerromane. Die Verfilmung von „Die Söhne der großen Bärin“ begründete die sehr erfolgreiche Indianer-Filmreihe der DEFA, mit der Gojko Mitić eine ähnliche Bekanntheit erlangte wie Pierre Brice durch die westdeutschen Karl-May-Verfilmungen.
  • ˜Dieœ "Nürnberger Gesetze" oder die Verwaltung des Rassenwahns : 1933 - 1945

    Essner, Cornelia
    1935: Auf dem siebten Reichsparteitag der Nationalsozialisten in Nürnberg werden das „Gesetz zum Schutze des Deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ und das Reichsbürgergesetz verabschiedet.
  • Deutsches Schauspielhaus

    Fellner, Ferdinand (1847); Helmer, Hermann, 1899
    1900: Das im Hamburger Stadtteil St. Georg gelegene Deutsche Schauspielhaus wird feierlich eröffnet.
  • Freiburg im Breisgau: Helmut Schön hält einen Vortrag vor dem Marketing-Club Südbaden e.V.

    13. März 1978, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, W 140 Fotosammlung Marlis Decker
    1915: Helmut Schön wird in Dresden geboren. Er ist bis heute nicht nur der erfolgreichste Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, sondern mit 17 Toren in 16 Länderspielen einer der wenigen Nationalspieler, die mehr Tore als Einsätze vorweisen können.
  • Faust

    Will Quadflieg, Gustaf Gründgens (v.l.n.r.)
    1914: Will Quadflieg wird geboren. Nach dem 2. Weltkrieg war er am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg engagiert. Zu seinen bekanntesten Rollen gehört neben dem Salzburger Jedermann die Titelrolle in der Gründgens-Verfilmung von Goethes Faust.
  • Eisenhower und Chruschtschow : Gipfeldiplomatie im Kalten Krieg ; 1955 - 1960

    Jochum, Michael
    1959: Stalins Nachfolger Nikita Chruschtschow besucht als erster sowjetischer Regierungschef die USA. Während Präsident Eisenhower sich einen diplomatischen Durchbruch in der Berlin-Krise erhoffte, wollte Chruschtschow Respekt und Anerkennung für die Sowjetunion erreichen. Die USA und die Sowjetunion befanden sich in einem Systemwettlauf – Stichworte: Sputnik-Schock (s. die Favoritenliste vom 29. Juli) & Küchendebatte – , bei dem aufgrund des damaligen enormen Wirtschaftswachstums in der sowjetischen Planwirtschaft noch nicht absehbar war, wer gewinnen würde. Dementsprechend selbstbewusst trat Chruschtschow bei seinem Amerika-Besuch auf und genoss die ihm entgegengebrachte mediale Aufmerksamkeit. Während des zweiwöchigen Besuchs berichteten die großen Fernsehnetzwerke jeden Abend in einstündigen Sondersendungen von Chruschtschows Erlebnissen und Äußerungen.
  • Zerstörter britischer Tank, Typ Mark I, mit Soldaten

    Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, N 1/68 Fotoatelier Kugler in Sigmaringen: Glasplattennegative
    1916: In der Schlacht an der Somme setzen die Briten zum ersten Mal Panzer ein. 49 „Tanks“ (erst in den 30er Jahren setzte sich in Deutschland die Bezeichnung „Panzer“ durch) vom Typ Mark I konnten erfolgreich Stacheldrahtverhaue durchbrechen und Häuser niederwalzen, in denen Maschinengewehrstellungen Posten bezogen hatten. Die Gesamtwirkung des ersten Panzerangriffs der Geschichte blieb aber gering, weshalb die deutsche oberste Heeresleitung die Panzerwaffe nicht ernst genug nahm, was sich in den Schlachten bei Cambrai (November 1917) und Amiens (August 1918) bitter rächen sollte.
  • Charles Darwins, Secretair's der geologischen Gesellschaft in London, naturwissenschaftliche Reisen...

    Darwin, Charles
    1835: Die HMS Beagle mit dem jungen Charles Darwin an Bord erreicht die Galapagos-Inseln. Aus dem Studium der dort heimischen Vogelarten (wohl eher der Spottdrosseln als der später nach ihm benannten Darwinfinken) gewinnt Darwin Erkenntnisse, die wesentlich zur Entwicklung seiner 1859 im Buch „Über die Entstehung der Arten“ veröffentlichten Evolutionstheorie beitragen. Ab Seite 146 (Scanseite 158) schildert Darwin die Ankunft an der „südlichsten Insel der Galapagos-Gruppe''.
  • Die Drei von der Tankstelle (1930) - Ausschnitt

    Ausschnitt, 1930
    1930: Der Operettenfilm „Die Drei von der Tankstelle“ wird im Berliner Gloria-Palast uraufgeführt und avanciert zum ersten Blockbuster des deutschen Kinos. Zu diesem Zeitpunkt war der Tonfilm noch ein ganz junges Medium - erst im Dezember 1929 hatte Willy Fritsch, einer der „Drei von der Tankstelle“, den ersten Satz in einem deutschen Tonfilm gesprochen: „Ich spare nämlich auf ein Pferd“ (in „Melodie des Herzens“, ebenfalls in der DDB zu finden).