Kalenderblatt: 25. März
„Das Literarische Quartett“ wird 1988 erstmals ausgestrahlt, die Eiger Nordwand wird 1966 auf einer neuen Direktroute bestiegen und 1807 schaffen die Briten offiziell den Sklavenhandel ab.
Letzte Änderung: 24.03.2018, 22:07 Uhr
  • Marcel Reich-Ranicki

    Schriftsteller, Literaturkritiker, Literaturwissenschaftler
    1988: Das ZDF startet die Literatursendung „Das Literarische Quartett“ im Rahmen des Kulturmagazins „Aspekte“. Das Quartett besteht aus Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Sigrid Löffler und Jürgen Busche, später Klara Obermüller, ab 1990 wechselt der vierte Teilnehmer zu jeder Sendung. Reich-Ranicki dominiert zumeist die Sendung und steigert auch durch seine rabiate Art sowie teilweise vernichtende Kritiken die Popularität der Sendung. Bis zum 14. Dezember 2001 werden fast 400 Sendungen ausgestrahlt: „Und so sehen wir betroffen/Den Vorhang zu und alle Fragen offen.“
  • Schweiz. Berner Alpen, Wengernalp (1874 m). Blick nach Südost zu Eiger (3970 m) und Mönch (4107 m)

    Unbekannter Fotograf (Fotograf), 1914
    1966: Zwei Teams aus englischen, amerikanischen und deutschen Bergsteigern (darunter Dougal Haston, Jörg Lehne und Karl Golikow) eröffnen eine neue Direttissima (Direktroute) auf den 3.970 Meter hohen Schweizer Berg „Eiger“. Die Route führt durch die berüchtigte Eiger Nordwand. Gestartet waren die beiden Teams bereits Ende Februar. Am 22. März, etwa 400 Meter unterhalb des Gipfels, reist ein Sicherungsseil und John Harlin stürzt tödlich ab. Die beiden Teams, die zu Beginn der Besteigung noch Konkurrenten waren, schließen sich nun zusammen und beenden die Besteigung am 25. März gemeinsam. Die Route wird später nach dem abgestürzten Kameraden benannt.
  • Sklavenfessel

    1807: Das britische Parlament beschließt mit dem „Slave Trade Act“ die Abschaffung des Sklavenhandels im British Empire.