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B01-Bestand Nachlass Egon Larsen (Bestand)

Bestandssignatur:
BR, Historisches Archiv, München (Archiv), NL/17
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Kontext:
BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe B = Nachlässe / Sammlungen / Privatarchive >> B01 Bestandsgruppe Nachlässe >> NL/17 Nachlass Egon Larsen (Findbuch online)
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Bestandslaufzeit:
1938 - 1989
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Bestandsbeschreibung:
Form und Inhalt: Der Nachlass, der zunächst dem Deutschen Literatur-Archiv in Marbach übergeben worden war, wurde auf Betreiben von Egon Larsens Frau, Ursula Lehrburger, im Frühjahr 1997 in den Bestand des Historischen Archivs des Bayerischen Rundfunks übernommen. Er dokumentiert die schriftstellerische Tätigkeit Larsens seit der Prager Exilzeit. Enthalten sind Schrift- und Tonquellen, sowie eine Filmrolle. Die Schriftquellen sind in 57 Archivschachteln archiviert. Darin befinden sich zahlreiche Presseartikel, vor allem aus den Jahren 1960 bis 1989, Manuskripte für den BR und andere Rundfunkanstalten sowie eine Fülle an Informationsmaterialien, die Larsen für seine Bücher und Hörfunkbeiträge verwendete. Außerdem enthalten sind Sachquellen, wie Verträge, Honorarabrechnungen und Korrespondenz. Weiterhin umfasst der Nachlass über 40 Tondokumente, die teilweise Aufnahmen fertiger Sendungen beinhalten, teilweise als Rohmitschnitte oder Zuspielbänder erkennbar sind. Der Nachlass wurde nach Dokumentarten geordnet, mit einer fortlaufenden Archivnummer versehen und in der Aktendatenbank des Historischen Archivs erschlossen. Die Bücher sind in der Druckdatenbank erfasst. Für den folgenden Ausdruck wurden die einzelnen Dokumente nach inhaltlichen Gruppen zusammengestellt und mit einem Personenregister versehen.

Personenbeschreibung: Egon Larsen, geboren 1904 in München als Egon Lehrburger, gab bereits als Schüler eine Schülerzeitschrift heraus. Nach Versuchen in diversen Berufen arbeitete er seit 1928 als Berliner Korrespondent des Münchner Verlags Knorr & Hirth, aus dem später die Süddeutsche Zeitung hervorging. Nach einem Schreibverbot durch die Nazis reiste er für den New York-Times Bilderdienst durch Europa. Von 1935 bis 1938 lebte er als Journalist in Prag. 1938 emigrierte Larsen nach dem Münchner Abkommen nach London, wo er bis zu seinem Tod 1990 lebte. Dort engagierte er sich während des Krieges für den Freien Deutschen Kulturbund und war Mitarbeiter der deutschen BBC-Sektion und des "Soldatensenders Calais". Nach dem Krieg schrieb Larsen für diverse Zeitungen und Zeitschriften, u. a. für die Süddeutsche Zeitung. Seit 1954 war er Londonkorrespondent des Bayerischen Rundfunks. Regelmäßige Beiträge lieferte er vor allem für den Schulfunk in den Jahren 1968 bis 1984 und für die Hörbild-Reihe "Unterwegs", die er mit den verschiedensten Beiträgen aus dem Leben Englands und vor allem Londons versorgte. Außerdem schrieb Egon Larsen zahlreiche Bücher zu den verschiedensten Themen, die in 27 Sprachen übersetzt wurden. Einige seiner Themen waren Technik- und Energiegeschichte, die Geschichte von amnesty international, Graf Rumford und eine Autobiographie "Weimar Eyewitness" (deutsch unter dem Titel "Die Weimarer Republik" bei Heyne erschienen). Egon Larsen war Mitglied des englischen P.E.N. Er starb am 17.10.1990 in London.
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Provenienz:
Lehrburger, Ursula
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Umfang:
1 Findbuch
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Archivalientyp:
Bestand
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Indexbegriff Person:
Larsen, Egon
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Online-Beständeübersicht im Angebot des Archivs:
Weitere Objektseiten:
Rechteinformation:
Rechteinformation beim Datenlieferanten zu klären.
Letzte Aktualisierung: 31.03.2022, 09:44 MESZ