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Dangolsheimer Muttergottes

Objektbezeichnung:
Figur
Objektbeschreibung:
Die Madonnenfigur, benannt nach ihrem letzten Aufenthaltsort vor der Erwerbung für den Sammler Dr. Richard Oertel, dem Dorf Dangolsheim östlich von Straßburg, gilt als eine der großartigsten Schöpfungen spätgotischer Bildhauerkunst. Nach Dangolsheim dürfte sie aus dem Kartäuserkloster im benachbarten Molsheim gelangt sein. Es handelt sich bei ihr um ein besonders kühn entworfenes Standbild von kontrastreicher Gewandführung, dessen Bewegungszüge sich aus der Torsion in der Schrittstellung heraus entwickeln. Die Gestalt scheint in Bewegung versetzt, als wäre sie im Begriff, die Sockelgrenze in Richtung auf den Betrachter hin zu überschreiten. Das nackte Kind, von quirliger Lebendigkeit, blickt wie erschrocken in die Ferne, als erahne es sein späteres Schicksal, und scheint sich zugleich unter den Schleier seine Mutter zu flüchten. Maria birgt Reliquien in einer Aushöhlung ihres Rückens und trug ursprünglich eine Krone mit filigranem Dekor aus Laubwerk.
Material/Technik:
Walnussbaumholz mit Resten der ursprünglichen Fassung
Maße:
Höhe x Breite x Tiefe: 102 x 37 x 33 cm
Höhe: 102 cm
Breite: 37 cm
Tiefe: 33 cm
Höhe x Breite x Tiefe: 102 x 37 x 33 cm
Ereignis:
Herstellung
(wo):
Entstehungsort stilistisch: Straßburg; Historischer Standort: Dangolsheim
(wann):
um 1460/65
Ereignis:
Herstellung
(wer):
Nikolaus Gerhaert von Leyden (Bildhauer)
Standort:
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer:
7055
Rechteinformation:
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin
Letzte Aktualisierung: 28.06.2019, 13:43 Uhr

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