Berlin, Drontheimer Straße 30A 30 B 34 34A 36 38, Tromsöer Straße 6

Denkmalart:
Flächendenkmal
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Land:
Berlin
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Ort:
Berlin
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Ortsteil:
Gesundbrunnen
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Lage:
Drontheimer Straße 30A 30 B 34 34A 36 38, Tromsöer Straße 6
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Bezeichnung:
AEG-Hydra-Werk
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Denkmaltyp:
Fabrik, Gewerbebau
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Beschreibung:
Auf dem Geländestreifen westlich der Drontheimer Straße siedelten sich im ausgehenden 19. Jahrhundert Fabriken und Gewerbebetriebe an. Die in mehreren Abschnitten errichteten Gewerbebauten sind, den tiefen und schmalen Parzellen folgend, mit der Kopfseite zur Straße ausgerichtet. Die Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Hydrawerk, eine Tochtergesellschaft der AEG, übernahm nach dem Ersten Weltkrieg mehrere Gewerbegrundstücke, um Kondensatoren und elektrische Bauelemente herzustellen. Dabei wurden dem AEG-Hydrawerk auch ältere Fabrikgebäude angegliedert. Die vielschichtige Baugruppe Drontheimer Straße 34-34A, 36 und 38 besteht aus einer Gummifabrik, erbaut 1909 von Richard Schirop, seitlichen Anbauten, die Ernst Ziesel 1938-40 anfügte, und einem Vorderhaus an der Drontheimer Straße, das 1921 von Julius Lichtenstein als Verwaltungssitz der Dr. Paul Meyer AG errichtet wurde. Das Unternehmen, das auch elektrische Bauteile herstellte, bis es 1927 im AEG-Konzern aufging, residierte in einem kubischen, sachlich gestalteten Gebäude, das die gesamte Baugruppe eröffnet. Das dreigeschossige Bauwerk ist mit Backstein verblendet, nur das Erdgeschoss, das vornehm erscheinen sollte, erhielt eine helle Werksteinverkleidung. Die ehemalige Gummifabrik, ein vierstöckiger Fabrikbau mit vorgelagertem Treppenturm, ist durch Wandpfeiler vertikal gegliedert. Zwischen den Pfeilern öffnen sich große Sprossenfenster. Der Bauschmuck beschränkt sich auf die Brüstungsflächen, die mit verputzten Blenden versehen sind. In der Nachkriegszeit wurde die Fabrik aufgestockt und um einen schmucklosen Aufzugsturm aus Eisenfachwerk erweitert. AEG-Architekt Ernst Ziesel fügte zwischen Verwaltungssitz und Fabrik ein dreigeschossiges Produktions- und Lagergebäude ein. In der roten Backsteinfassade öffnen sich liegende, weiß angestrichene Sprossenfenster, die an die Fenster der AEG-Telefunken-Gerätefabrik erinnern. An die westliche Schmalseite der Fabrik wurde ein zweites Seitengebäude in gleichen Formen angebaut. Der vierstöckige Backsteinbau an der Tromsöer Straße 6 schließt den vom Hydrawerk genutzten Fabrikhof ab.
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Ereignis:
Datierung
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(wann):
1909
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Ereignis:
Datierung
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(wann):
1921
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Rechteinformation:
Landesdenkmalamt Berlin
Letzte Aktualisierung: 24.03.2021, 08:13 MEZ

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Berlin, Drontheimer Straße 30A 30 B 34 34A 36 38, Tromsöer Straße 6