Baudenkmal
Ehem. Eberbacher Hof (Ursulinenschule); Geisenheim, Rüdesheimer Straße 32
Ein alter Adelssitz mit zugehöriger, seit dem 13. Jh. genannter Nikolaus-Kapelle ging 1292 an das Kloster Eberbach über. Das Hofgebäude wurde 1705 unter Abt Michael Schnock aus Kiedrich (1702-1727) neu errichtet, der Hof 1757 umgestaltet. Nach der Säkularisierung 1808 kaufte Graf von Ostein den Hof zusammen mit dem Weinberg Kappelgarten (Kapellengarten). Um 1812-20 Wohnsitz der Familie Hoffmann und Elternhaus des Architekten Philipp Hoffmann. 1876 zeitweise Postamt, wurde der nach einem der folgenden Besitzer auch Scherer-Haus genannte Eberbacher Hof 1969 von den Ursulinen erworben und in den Institutskomplex einbezogen.Zweigeschossiger Putzbau, fünf Achsen lang, mit Ecklisenen und hohem Walmdach mit Schieferdeckung. In der anschließenden schiefergedeckten Hofmauer korbbogig geschlossene Toreinfahrt mit Abtswappen und Jahreszahl 1705. Der verglaste Fachwerkerker, Balkon und Gauben sind Zutaten des späten 19. Jhs.
- Location
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Rüdesheimer Straße 32, Geisenheim, Hessen
- Classification
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Baudenkmal
- Event
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Herstellung
- (when)
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1705
- Last update
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04.06.2025, 11:55 AM CEST
Data provider
Landesamt für Denkmalpflege Hessen. If you have any questions about the object, please contact the data provider.
Object type
- Baudenkmal
Time of origin
- 1705