Sonnenuhr

Tischsonnenuhr

Die mit verschiedenen Typen von Sonnenuhren bestückte Tischuhr war wohl ein Schaustück für einen Liebhaber der Astronomie oder Mathematik, mit dem auch die Kunst des Sonnenuhrmachens demonstriert werden konnte. Zum Ablesen der Zeit wurde die Vielflächensonnenuhr zunächst nach Süden ausgerichtet. Die in den hölzernen Sockel eingelassene Grundplatte diente in den Nachtstunden als Monduhr. Die anschließende vertikale Fläche entspricht dem geläufigen Typus der Süduhr für die Mittagsstunden. Die übrigen drei, von der Südrichtung abweichenden, daher deklinierenden Vertikaluhren des Uhrenblocks waren bei den seitlichen Ost- bzw. Westuhren den Vormittags- bzw. Nachmittagsstunden und bei der rückseitigen Norduhr den Morgen- und Abendstunden vorbehalten. Die Sonnenuhr wird im Depot aufbewahrt.

Urheber*in: P. Frankenstein; H. Zwietasch

Attribution - ShareAlike 4.0 International

Location
Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
Collection
Uhren und Wissenschaftliche Instrumente; Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Inventory number
1976-16
Measurements
H. 16 cm, B. 24 cm, T. 14,5 cm
Material/Technique
Sonnenuhr: Kupfer, vergoldet; Sockel: Tanne, gebeizt

Subject (what)
Kunsthandwerk
Wissenschaftliches Instrument
Uhr
Sonnenuhr
Zeitmessung

Event
Herstellung
(where)
Süddeutschland
(when)
1626

Rights
Landesmuseum Württemberg
Last update
14.03.2023, 6:22 AM CET

Data provider

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Object type

  • Sonnenuhr

Time of origin

  • 1626

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