Bestand
Domanial-Bade- und Brunnenverwaltung: Badeverwaltung Schlangenbad (Bestand)
Enthält: Akten: Molkenanstalt (1873-1874), Bauwesen (1870), Kurtaxenbuch (1886-1887), Rechnungen (1874-1907)
Bestandsgeschichte: Zugänge 1905-1919.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Preußische Badeverwaltung Schlangenbad ging aus der Domanial-Badeverwaltung zu Schlangenbad des Herzogtums Nassau hervor. Sie war Teil der preußischen Domanial-Verwaltung. Schlangenbad verfügt über warme und mineralische Quellen, die ab Ende des 17. Jahrhunderts gefasst wurden. In nassauischer und preußischer Zeit war der Fiskus Besitzer der Quellen, aber auch eines Teils der Bade- und Kurhäuser. In preußischer Zeit wurde u.a. 1867 das Untere Kurhaus fertig gestellt; 1912 wurden das 1701 erbaute Badehaus und das Obere Kurhaus abgerissen. Einnahmequellen waren die fiskalischen Bade- und Kureinrichtungen, der Verkauf von Mineralwasser und Molke und seit spätestens 1869 die Erhebung von Kurtaxe. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Quellen und Bäder vorübergehend an die 'Betriebsgesellschaft der Kgl. Preuß. Bäder Langenschwalbach und Schlangenbad G.m.b.H.' verpachtet. Die Behörde existierte bis mindestens 1939, wobei das Amt des Badeinspektors mehrfach vakant war, und obwohl auch Mineralwasser versandt wurde, existierte keine gesonderte Brunnenverwaltung.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
- Bestandssignatur
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Hessisches Hauptstaatsarchiv, 453/6
- Umfang
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0,75 m
- Kontext
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Preußen >> Finanz- und Katasterverwaltung >> Domanialverwaltung >> Domanial-Bade- und Brunnenverwaltung
- Weitere Objektseiten
- Rechteinformation
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- Letzte Aktualisierung
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15.01.2024, 13:53 MEZ
Datenpartner
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Objekttyp
- Bestand