Bild

Damenbildnis (mit Schleier und Rose)

Seinen Ruf als vorzüglichen Bildnismaler hatte sich Adalbert Begas, der Sohn des Berliner Malers Carl Begas (des Älteren), bereits 1866 erworben, als er, zurückgekehrt aus Italien, das vielgerühmte Bildnis einer jungen Berliner Aristokratin schuf (Verbleib unbekannt). Der Einfluß der italienischen Renaissance, der so viele seiner Werke prägt, ist im Bildnis der heute unbekannten Dame mit Schleier und Rose, die den Betrachter so unverwandt anblickt, allerdings höchstens im kräftigen Kolorit zu spüren, das die tiefgesättigten Farben der venezianischen Renaissance aufgreift. Diese hatte Begas zusammen mit seiner Ehefrau, der Malerin Luise Parmentier, 1881 bei einem längeren Aufenthalt in Venedig studieren können. Das Gemälde gehört zu den durchaus eigenständigen Bildnissen des Malers. | Regina Freyberger

Vorderseite | Fotograf*in: Andres Kilger

Public Domain Mark 1.0 Universell

Standort
Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
A III 670
Maße
Rahmenmaß: 74,5 x 68 x 11 cm
Höhe x Breite: 52,5 x 37,2 cm
Material/Technik
Öl auf Leinwand

Ereignis
Erwerb
(Beschreibung)
1916 Vermächtnis des Dr. Georg August Freund, Berlin
Ereignis
Herstellung
(wer)
(wann)
1884

Letzte Aktualisierung
08.08.2023, 11:02 MESZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Bild

Beteiligte

Entstanden

  • 1884

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