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Nachlass Otmar von Verschuer (Bestand)

Bestandssignatur:
Archiv der MPG, III/086A
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Kontext:
Archiv der MPG (Archivtektonik) >> III. Abt. - Nachlässe >> Reposituren >> Abt. III, Rep. 86 - Verschuer, Otmar Frhr. v.
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Bestandslaufzeit:
(1896-1969)
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Bestandsbeschreibung:
Wissenschaftliches Mitglied des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (1934-1935), Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied (1935-1942), Direktor (1942-1945)

Bestandsgeschichte: Der Nachlaß Otmar Frhr. v. Verschuer wurde sukzessive zwei Archiven übergeben. Zwei Jahre nach dem Tod Otmar Frhr. von Verschuers übergab seine Ehefrau Erika von Verschuer 1971 einen Nachlassteil dem Universitätsarchiv Münster als Depositum. An der Übergabe war auch der Archivar des Familienarchivs, Dr. Erich von Lehe (Archivrat), beteiligt. Der von 1971 bis Juni 2003 in Münster verwahrte, etwa 1,2 lfm. umfassende Teilnachlass (vgl. Nr. 738) beinhaltete in vier Mappen allgemeine Korrespondenz, hauptsächlich 1967-1968, Auslandskorrespondenz 1935-1949, fünf umfangreichere, jedoch nicht vollständige Schriftwechsel mit Wolfgang Lehmann, P.J. Waardenburg, Karl Diehl, Bernhard de Rudder und Eugen Fischer, Korrespondenz zum 80. und 85. Geburtstag Eugen Fischers (sog. Fischertreffen), Korrespondenz mit der Max-Planck-Gesellschaft und Adolf Butenandt, Akten zur Gesellschaft für Konstitutionsforschung, dem Diakonischen Werk und dem Eugenischen Arbeitskreis. Außerdem waren verschiedene Materialien zu Vorträgen und Veröffentlichungen, Vorlesungen sowie Presserwähnungen enthalten. In zwei Nachlieferungen gelangten zunächst die "Denkschrift betreffend Herrn Prof. Dr. med. Otmar Frhr. v. Verschuer" von Butenandt sowie die Rede "Gesichtspunkte einer verantwortlichen Humangenetik", später eine Zeitungsausschnittsammlung ins Archiv. Im April 2003 übergab Helmut Frhr. von Verschuer dem Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft den bisher im Privatarchiv der Freiherrn von Verschuer verbliebenen Nachlassteil seines Vaters Otmar von Verschuer und veranlasste die Überführung des im Universitätsarchiv Münster verwahrten Teilnachlasses mit dem Ziel einer gemeinsamen Erschließung. So konnte nach über 30jähriger Trennung der insgesamt 3,0 lfm. umfassende, angereicherte Nachlass Otmar Frhr. von Verschuers (Laufzeit 1908-2004) im Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft wieder zusammengeführt werden. Hier wird er als Depositum gemäß den im Depositalvertrag verfügten Regel
Im April 2003 übergab Helmut Frhr. von Verschuer dem Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft den bisher im Privatarchiv der Freiherrn von Verschuer verbliebenen Nachlassteil seines Vaters Otmar von Verschuer und veranlasste die Überführung des im Universitätsarchiv Münster verwahrten Teilnachlasses mit dem Ziel einer gemeinsamen Erschließung. So konnte nach über 30jähriger Trennung der insgesamt 3,0 lfm. umfassende, angereicherte Nachlass Otmar Frhr. von Verschuers (Laufzeit 1908-2004) im Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft wieder zusammengeführt werden. Hier wird er als Depositum gemäß den im Depositalvertrag verfügten Regelungen verwahrt.
Der 2003 durch Helmut von Verschuer dem Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft übergebene, etwa 1,8 lfm. umfassende Nachlassteil beinhaltete neben biographischen Materialen Unterlagen aus der beruflichen Tätigkeit O. v. Verschuers, Vorlesungen und Veröffentlichungen, darunter die nach Angaben H. v. Verschuers wahrscheinlich vollständigste der vier gebundenen Sonderdrucksammlungen (Sig. 30) sowie einige Fotos und Realia. Desweiteren enthielt der Nachlaßteil vier Ordner, bezeichnet mit "private" bzw. persönliche" Korrespondenz (1932 - 1968), von Helmut von Verschuer auf einem Einmerkzettel charakterisiert als "Private und Privatdienstliche Korrespondenz (1946 - 1956)". Auf dieser Notiz von Februar 2003 war ebenfalls vermerkt, dass den Ordnern Korrespondenz mit Heinrich Baur, dem Gutspächter Ernst Cornelius sowie Briefwechsel mit "Verschuer´schen Vettern über Solzer Angelegenheiten" entnommen wurden. Letzteres ist der Tatsache geschuldet, dass es sich bei dem Verschuerschen Familienarchiv um ein Adelsarchiv handelt, welches Personalpertinenzreposituren bildet (siehe oben). Vier Schriftwechsel mit Karl Diehl, Hans Lichtenecker, Martin Niemöller sowie eine Nachlieferung zur schon 1971 von Erika v. Verschuer an das Universitätsarchiv Münster abgegebenen Korrespondenz mit Bernhard de Rudder wurden von Helmut von Verschuer zusammengestellt. Ebenso wurde der schon von Erika v. Verschuer abgegebene Briefwechsel mit Eugen Fischer vervollständigt. Erika von Verschuer hatte zunächst Bedenken, die Korrespondenz Eugen Fischers an das Universitätsarchiv Münster abzugeben. Vermutlich wurde sie aus diesem Grund dem Archiv nicht vollständig überlassen. Der Briefwechsel mit Fritz Lenz gelangte 1971 aufgrund dieser Bedenken nicht ins Universitätsarchiv, sondern wurde seinem Sohn Widukind Lenz übergeben. Dieser händigte 1982 den Briefwechsel in Kopie dem Archiv der MPG aus, eine Nachlieferung von Unterlagen aus dem Zeitraum 1941-1943 erfolgte 1992.
Auch im Nachlassteil aus dem Familienarchiv der Verschuers finden sich verschiedene Anreicherungen, darunter genealogisches Material (Sig. 1), von Hans Wörle sowie Gerhard Koch zusammengestellte Lebensläufe (1985, 1990) (Sig. 2) sowie einige Briefe Dritter an Dritte. In den Korrespondenzen existieren z.T. Schreiben der Sekretärin Verschuers (M. Terborg) sowie von Helmut v. Verschuer, die die Korrespondenzpartner O. v. Verschuers über dessen schweren Verkehrsunfall 1968 in Kenntnis setzten. Bemerkungen zum Findbuch Nach der Übernahme des Teilnachlasses aus dem Familienarchiv v. Verschuer fertigte Frau Dr. Marion Kazemi zunächst eine ausführliche Übernahmeliste an, die die Grundlage für die zusammenführende Erschließung bildete (vgl. Nr. 738). Originäre Strukturen des Nachlasses waren aufgrund der Teilung und anderen fremden Eingriffen nur noch teilweise erkennbar, deshalb wurde für die Ordnung des vorliegenden Nachlasses das vom Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft entwickelte Ordnungsschema als Grundlage benutzt und den Gegebenheiten des Nachlasses entsprechend angepasst. Die übergeordneten Bestandsgruppen Herkunft, Leben, Werk und Umwelt wurden in zehn Abteilungen gegliedert, die z.T. weitere Unterordnungen enthalten.
Die I. Abt. (Genealogisches Material) enthält lediglich Anreicherungen des Nachlasses durch Helmut von Verschuer. Die II. Abt. (Biographisches Material) ist in fünf weitere Gruppen untergliedert: Dokumente der privaten Lebensführung, Selbstzeugnisse, Unterlagen aus beruflicher und ehrenamtlicher Tätigkeit, Fotos und Realia. Der übergeordneten Bestandsgruppe Werk gehören die Abteilungen III. (Vorlesungen), IV. (Manuskripte und Exzerpte), V. (Veröffentlichungen) und VI. (Vorträge) an. Die dienstliche und private Korrespondenz wurde, da sie fließend ineinander übergeht, in der Rubrik Umwelt Abt. VI. (Korrespondenz A-Z) zusammengefasst. Hier befinden sich auch die Abteilungen VII. (Korrespondenz 70. Geburtstag), VIII. (Kondolenzen) und X. (Briefe Dritter).
Innerhalb der einzelnen Gruppen erfolgte die Ordnung chronologisch. Korrespondenzen wurden alphabetisch nach Korrespondenzpartnern, deren Schriftwechsel wiederum chronologisch geordnet. Nach Festlegung der endgültigen Archivsignaturen wurde eine Konkordanzliste angelegt. Diese ermöglicht den vergleichenden Nachweis der alten Signaturen des Universitätsarchiv Münster bzw. der Übernahmeliste des Archivs zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft mit den endgültigen Archivsignaturen im vorliegenden Findbuch. Da es sich beim Nachlaß Otmar Fhr. V. Verschuer um ein Depositum handelt, wurden keine Kassationen vorgenommen. Doppel- und Mehrfachüberlieferungen blieben erhalten. Die Verzeichnung erfolgte mit Unterstützung einer Archivsoftware. Über die Genehmigung zur Einsichtnahme entscheidet das Archiv im Rahmen seiner Benutzungsordnung. Ergänzende Bestände im Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft Neben dem Nachlaß Otmar Frhr. v. Verschuer (Signatur: III. Abt., Rep. 86A) verwahrt das Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft weitere den Nachlaß ergänzende Bestände zu Otmar v. Verschuer bzw. zum Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik. Ebenfalls in der III. Abt. befindet sich der Briefwechsel zwischen Fritz Lenz und O. v. Verschuer aus den Jahren 1929 bis 1967 (Rep. 86B) sowie Korrespondenz zwischen Eugen Fischer und O. v. Verschuer (Rep. 86C), die vermittelt durch Helmut v. Verschuer, Eberhard Fischer dem Archiv am 28. März 2003 als Depositum übergab. Diese Unterlagen wurden nachträglich dem Nachlassbestand Eugen Fischer (III. Abt., Rep. 94) als Signaturen 69-01 bis 69-22 hinzugefügt.
Der Briefwechsel zwischen Fritz Lenz und O. v. Verschuer wurde dem Archiv am 10. August 1982 von Widukind Lenz in Kopie überlassen, weitere Unterlagen aus den Jahren 1941 - 1943 folgten im September 1992. Der Bestand wurde zunächst in die sogenannte "Sammlung Verschuer" (Abt. Vc., Rep. 16) integriert und nach Übernahme des Nachlasses in die Nachlassabteilung überführt.
Ebenfalls in der III. Abt. befinden sich Schriftwechsel teils privaten, teils wissenschaftlichen Inhalts zwischen Eugen Fischer (1874-1967) und Otmar Frhr. v. Verschuer aus den Jahren 1940 bis 1966 in der III. Abt., Rep 86C dar. Er wurde dem Archiv, vermittelt durch Helmut v. Verschuer, am 23. März 2003 von Eberhard Fischer als Depositum übergeben. Diese Unterlagen wurden nachträglich dem Nachlassbestand Eugen Fischer (III. Abt., Rep. 94) als Signaturen 69-01 bis 69-22 hinzugefügt. In der I. Abt. (Akten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft) befinden sich in der Repositur 1A (Generalverwaltung) die Gehaltsblätter O. v. Verschuers aus den Jahren 1942 - 1945 sowie in der Repositur 3 wenige Institutsakten des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik 1927 - 1949. In der II. Abt. (Akten der Max-Planck-Gesellschaft) befindet sich in der Repositur 1A Personalia seine Personalakte (Band 1-11). Schriftwechsel mit O. v. Verschuer sind in den Nachlässen von Otto Hahn (Rep. 14A), Max Hartmann (Rep. 47), Hans Nachtsheim (Rep. 20B) sowie Adolf Butenandt (Rep. 84/1 und 2) enthalten. Eine Sammlung zu O. v. Verschuer wurden in der V. Abt. (Archivische Sammlungen und Selekte) angelegt. In der Abt. Va. (Personenbezogene Sammlungen) Rep. 16 befinden sich Materialien aus den Jahren 1923 bis 1991, welche Gerhard Koch und das Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden in den Jahren 1986 bis 1993 zur Verfügung stellten. Die Abteilung Vc., Rep. 4 (Manuskripte) enthält mehrere Arbeiten, die verschiedene Bereiche von O. v. Verschuers wissenschaftlichem Wirken thematisieren, so z.B. von Mitchell G. Ash, Öyvind Foss, Gerhard Koch, Allen A. Lund, Benno Müller-Hill, Eva-Maria Rehm und Peter Weingart.
Ebenfalls in der Abteilung Vc. befinden sich unter Repositur 8 (Plakate und Poster) drei Plakate mit Vortragsankündigungen aus den Jahren 1925, 1929 und 1933 (Nrn. 83 - 85), die dem Archiv schon 1994 zusammen mit 34 Fotos (VI. Abt., Rep. 1, Nrn. 29 - 43) von Helmut v. Verschuer als Schenkung übergeben worden sind. Fotografische Materialien werden in der VI. Abt. (Bildersammlung) verwahrt. Verschiedene angekaufte Videos sowie eigene Aufzeichnungen von Fernsehsendungen mit Bezug zu Otmar v. Verschuer bzw. dem Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik finden sich im Film- und Schallarchiv (VII Abt., Rep. 1 und 2). Eine dokumentarische Sammlung mit Zeitungsausschnitten (1927 - 2000) zu Otmar v. Verschuer ist in der IX. Abt. (Dokumentation zur Geschichte der Kaiser-Wilhelm-/ Max-Planck-Gesellschaft) Rep. 1 enthalten, hier findet sich unter Rep. 2 auch die Dokumentation zum Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik.
Ergänzende Bestände in weiteren Archiven: Hingewiesen sei auch auf Quellen in anderen Archiven. Die Auswahl erfolgte jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit. In der Zentralnachweisstelle des Bundesarchivs in Aachen, Kornelimünster befindet sich die Wehrmacht-Meldekarte Verschuers. Im Bundesarchiv Berlin, Abteilung Reich, NS 15 (Der Beauftragte des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP) liegen die Unterlagen des Amtes Kunstpflege, Hauptstelle Kulturpolitisches Archiv. Auskunftsersuchen und -erteilungen zu Otmar Frhr. v. Verschuer existieren aus dem Jahr 1942 an das Deutsche Vorbildungswerk (Signatur Nr. 254, Bl. 43 und 49), von 1941-1943 an das Amt Wissenschaft (Nr. 158b, Bl. 148, 152, 161, 179), von 1935-1942 an den NS-Ärztebund (Nr. 46, Bl. 3). In Signatur R. 43 (Reichskanzlei) sind in Nr. II/1227 (Wissenschaftliche Forschungen und Forschungsinstitute) Unterlagen zum Verbot eines Vortrags von Otmar v. Verschuer über erbliche Begabung und erbliche Belastung in Saarbrücken (1936-1937) enthalten. Ebenso liegen im Bundesarchiv, Abt. Reich, R 601 (Präsidialkanzlei 06.01) Listen über die Ernennung und Entlassung von höheren Beamten. Band 26 nennt Otmar v. Verschuer im Jahr 1942. In R 1501 (Reichsministerium des Innern) befinden sich Unterlagen zu O. v. Verschuer, Erbgesundheitsgericht (in: Erbschaft Mathilde Rathenau (1926-1934), Nr. 25250, 25252) sowie in den Dokumenten des Reichsgesundheitsrats (1930-1935), Nr. 26300.
Unter Signatur R 4901 (Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung) werden in den Nrn. 622 (Innerer Geschäftsbetrieb beim Amt Wissenschaft und der Abteilung I), 965 (Erb- und Rassenpflege 1935-1939), und 3016 (Internationale Tagungen und Kongresse: Internationaler Kongreß für Vererbungswissenschaft in Edinburgh) sowie 3039 (Internationale Gesellschaften und Vereinigungen: Ständiger Rat für internationale Kongresse der Anthropologie und Ethnologie) Dokumente zu O. v. Verschuer verwahrt. In den Beständen des ehemaligen Berlin Document Centers (BDC) im Bundesarchiv Berlin finden sich Unterlagen zu O. v. Verschuer in der Bestandsgruppe NSDAP-Zentral- und Gaukartei, in der Sammlung zu Wissenschaftlern (Nr. A 539), sowie in der Parteikorrespondenz (Nr. S 28). Im Bundesarchiv Koblenz sind in der Repositur 73 (Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft / Deutsche Forschungsgemeinschaft) die Beihilfeakten aus den Jahren 1920-1940 archiviert. Die Nrn. 15341 und 15342 betreffen O. v. Verschuer und das Institut für Erbbiologie und Rassenhygiene der Universität Frankfurt/Main. Im Bundesarchiv-Zwischenarchiv Dahlwitz-Hoppegarten werden in der Abteilung NS-Archiv des Ministeriums für Staatssicherheit unter der Signatur ZA VI/3322, A. 20, Bl. 60 Dokumente zu Verschuer verwahrt. In der Abteilung Bestandsergänzungsfilme sind unter Signatur 6399 (SS, verschiedene Provinienzen: Otmar Frhr. von Verschuer), Signatur 43218 (Auswärtiges Amt: Otmar Frhr. v. Verschuer, L 382755) und Signatur 51494 (Nürnberger Prozesse, Fall 8: Otmar Frhr. v. Verschuer) Materialien enthalten.
Das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin verwahrt in der I. Hauptabteilung, Abt. Va, Dokumente zu O. v. Verschuer in Sekt. 2, Tit. IV, Nr. 46, Bd. 29 (Anstellung und Besoldung der außerordentlichen und ordentlichen Professoren in der medizinischen Fakultät der Universität Berlin 1931-1933), in Sekt. 11, Tit. IV, Bd. 15 (Anstellung und Besoldung der außerordentlichen Professoren der Universität Königsberg 1932-1934). In Abt. Vc. sind Dokumente in Sekt. 2, Tit. XXIII, Nr. 128a (Landesgesundheitsrat: Sterilisationsgesetz 1933-1934) enthalten. Ebenfalls in der I. Hauptabteilung, Rep. 120 (Preußisches Ministerium für Handel und Gewerbe) wird in E 1 Nr. 44 (Technisches Unterrichtswesen: Gesundheitspflege in den Schulen 1928-1934) ein Vortrag O. v. Verschuers verwahrt.
Im Mecklenburgischen Landeshauptarchiv Schwerin befinden sich in der Abteilung des Ministeriums für Unterricht, Kunst, geistliche und Medizinalangelegenheiten 1849-1945 in Nr. 511 (Verhältnisse der übrigen deutschen Universitäten, Hochschulen etc., Bd. 2, 1927-1945) Unterlagen mit Angaben über O. v. Verschuer. Das Thüringischen Landeshauptarchiv Weimar verwahrt in der Abt. Thüringisches Ministerium des Innern E, Nr. 811 und 812 (Tagungen des Gesundheitswesens, 1941-1943) sowie in Abt. Reichsstatthalter in Thüringen, Nr. 22 (Einladungen und Programm für rassenhygienische Ärzte-Schulungskurse in Egendorf bei Blankenhain, 1933-1934, 1937) Unterlagen zu O. v. Verschuer. Im Vorpommerschen Landesarchiv Greifswald sind in Rep. 76 G (Landgericht Greifswald) Unterlagen zu O. v. Verschuer in Nr. 536 (Sonderlehrgang für die Vorsitzenden der Erbgesundheits- und Obergerichte, 1934) enthalten. In der historischen Abteilung 1810-1945 des Archivs der Humboldt-Universität zu Berlin werden neben seiner Personalakte (V 15), in der Abteilung der Philosophischen Fakultät vor 1945 Dokumente zu O. v. Verschuer in den Sitzungsberichten (Nr. 40) und Unterlagen zur Anstellung von Professoren und Lektoren: Verhandlungen der Fakultät und Berichte an das Preußische Kultusministerium (Nr. 1474) verwahrt. In der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main befindet sich eine Personalakte zu O. v. Verschuer. Schriftwechsel mit Otmar v. Verschuer aus dem Jahr 1946 ist im Nachlaß Alfred Kühn in der Ruprechts-Karls-Universität Heide
lberg, Institut für Geschichte der Medizin enthalten. Das Universitätsarchiv der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster verwahrt in der Abteilung des Instituts für Humangenetik die Untersuchungen zur Zwillingsforschung (sog. Zwillingsakten) O. v. Verschuers. Die Abt. "Kurator" enthält die Personalakte Verschuers (PA Nr. 3651, Bd. 1 und 2, 1930-1942, 1950-1971). In der Abteilung "Neue Universität (Pressestelle)" befinden sich weitere Unterlagen (PA Nr. 324, 1951-1969). Das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte in München verwahrt in der Abteilung "Der Beauftragte des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP (Stab Rosenberg), Hauptamt Wissenschaft" in MA 116/16 Dokumente. Hauptsächlich Zeitungsausschnitte, zu O. v. Verschuer. Eine Personalakte zu Otmar v. Verschuer befindet sich im Akademie-Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle/S. verwahrt in den Matrikelmappen der Leopoldina-Mitglieder unter Nr. 4256 Unterlagen zu O. v. Verschuer (1934-1968). Unterlagen über die Poliklinik für Erb- und Rassenpflege befinden sich im Archiv des Kaiserin-Auguste-Viktoria-Hauses in Berlin Charlottenburg. In der Staatsbibliothek zu Berlin-Preußischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung ist im Nachlaß Pascual Jordan Schriftwechsel mit Otmar v. Verschuer (19 Briefe, 1953-1957) enthalten. Die Universitätsbibliothek Freiburg i. Br. verwahrt im Archiv der Geologischen Vereinigung Schriftwechsel O. v. Verschuers mit Max Pfannenstiehl (Nr. 11471) und Otto H. Schindewolf (Nr. 16252-16256).
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Verwandte Bestände und Literatur:
Zitierhinweis: AMPG, III. Abt., Rep. 86A Nachlass Otmar von Verschuer, Nr. 1
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Letzte Aktualisierung: 29.06.2020, 15:19 MESZ