Zeichnung

Maria in der Glorie

Eine detaillierte, vollendete Reinzeichnung hat Hans Werl mit seiner Maria in der Glorie geschaffen. Sie stimmt mit dem Gemälde in der Hofkapelle der Residenz in München weitgehend überein. Bei genauerer Betrachtung finden sich gleichwohl bedeutende Unterschiede in den Details. Abweichungen zwischen Vorzeichnung und Gemälde betreffen zum Beispiel die Arm- und Handhaltung Mariens sowie die Gruppe der heiligen Frauen. Während die Mondsichel unter der Gottesmutter im Gemälde fehlt, wurde am rechten Bildrand ein kleines Lamm als Attribut hinzugefügt, das die Frau dahinter nun als Heilige Agnes kennzeichnet.

Location
Kunsthalle Bremen
Inventory number
1962/231
Measurements
Blatt: 561 x 310 mm
Material/Technique
Feder in Schwarz, mit Pinsel grau laviert, über Spuren einer Vorzeichnung mit schwarzem Stift, darüber Quadrierung mit Rötel, Einfassungslinien mit Feder in Schwarz; Wappen, darüber Schlangenstab mit blattförmigem Ende
Inscription/Labeling
Marke: unten links: Prägestempel Kunsthalle Bremen
Inschrift: unbezeichnet

Classification
Zeichnung
Subject (what)
Marianum: Madonna in einer Aureole oder Mandorla (von einem Rosenkranz umgeben), Maria in einer Glorie
weibliche Heilige
Märtyrer (oft mit Palmzweig) - QQ - Märtyrerin

Event
Herstellung
(who)
(when)
1600
Event
Eigentumswechsel
(when)
1962
(description)
Erworben 1962

Last update
22.05.2025, 1:52 PM CEST

Data provider

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Object type

  • Zeichnung

Time of origin

  • 1600
  • 1962

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