Arbeitspapier

Reform der steuerlichen Gewinnermittlung durch Übergang zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung: wer gewinnt, wer verliert?

Durch die Internationalisierung der handelsrechtlichen Rechnungslegung wird auch die steuerliche Gewinnermittlung Veränderungen unterliegen. Eine mögliche Entwicklung besteht in der Übernahme der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) durch Unternehmen, die bislang den Vermögensvergleich angewandt haben. In dieser Arbeit werden die Steuerbelastungsverschiebungen dieser Modifikation aufgezeigt. Hierzu wird eine Unternehmenssimulation auf Basis empirischer Daten entwickelt, die ermöglicht, die Auswirkungen eines Übergangs vom Vermögensvergleich zur EÜR für Unternehmen verschiedener Rechtsformen und Branchen zu quantifizieren. Die Monte Carlo-Simulation zeigt auf, dass die Anwendung der EÜR an Stelle des Vermögensvergleichs in fast allen Branchen zu deutlichen Steuerbe- oder -entlastungen führt. Branchen- und rechtsformabhängig lassen sich deutlich Gewinner und Verlierer einer möglichen Reform der Gewinnermittlungsregeln in Richtung der EÜR identifizieren.

Sprache
Deutsch

Erschienen in
Series: arqus Discussion Paper ; No. 5

Klassifikation
Wirtschaft
Thema
Investition
Unternehmensbesteuerung
Gewinnermittlung
Einnahmen-Überschuss-Rechnung
Gewinnermittlung
Gewinn- und Verlustrechnung
Cash Flow
Steuerreform
Deutschland

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Knirsch, Deborah
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Arbeitskreis Quantitative Steuerlehre (arqus)
(wo)
Berlin
(wann)
2005

Handle
Letzte Aktualisierung
10.03.2025, 11:43 MEZ

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Objekttyp

  • Arbeitspapier

Beteiligte

  • Knirsch, Deborah
  • Arbeitskreis Quantitative Steuerlehre (arqus)

Entstanden

  • 2005

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