Sachakte

7/7,2 [Nr. 15]: Beihilfegesuch des ungarischen Freiherrn v. Vorös

Enthält: Bl. 40-41: Stephan Freiherr von Vorös an die Universität, Helmstadt 8.1.1762: Er sei durch die röm.-kath. Clerisei in Ungarn in betrübte Umstände versetzt worden und bitte um Hilfe. e.; Bl. 42-44: ders. (Herr v. Vorös, Var und Rotenfels), Helmstadt 7.1.1762: Species facti: geb. 17.8.1719 auf Schloss Vorös-Var. Vater: Joh. Sigm., gestorben. Er, Stephan, wurde, als er auf Reisen erkrankte und seines Verstandes beraubt war von den Jesuiten und dem Erzbischof von Fünfkirchen für katholisch erklärt. Wieder gesundet, bekannte er sich zur ev. Religion, wurde wegen Apostasie angeklagt und seiner Güter für verlustig erklärt. Er floh nach Helmstadt. Mutter und Geschwister mussten schwören, ihm nicht zu helfen. Die Äbtissin von Gandersheim gibt ihm eine jährliche Pension von 100 Reichstalern. Im jetzigen Krieg reicht das nicht; daher Bitte um Hilfe. e.

Alt-/Vorsignatur
(Neusch. Nr. 15 und 15a) Euting 7/7 II Nr. 35
Umfang
2 SSt.
Archivalientitel
Beiträge und Collekten, Fasz. II: Nr. 1-52

Bestand
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Kontext
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 6. Beiträge und Kollekten für Brand- und Wetterschaden, Kirchenbau (1575-1807) >> Beiträge und Collekten, Fasz. II: Nr. 1-52

Laufzeit
1762

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Rechteinformation
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
Letzte Aktualisierung
22.05.2024, 14:02 MESZ

Objekttyp

  • Sachakte

Entstanden

  • 1762

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