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Drachme aus Aigina: Landschildkröte

Objektbezeichnung:
Galvano
Objektbeschreibung:
Bei diesem Objekt handelt es sich um eine Silbermünze aus dem griechischen Aigina (Αἴγινα - Ziegeninsel), einer Insel südwestlich von Athen in Attika. Der Legende nach soll Aigina nach der Tochter des Flussgottes Asopos benannt sein.
Die Vorderseite der Münze zeigt eine Landschildkröte von oben, während die Rückseite ein Quadrat zeigt, das in fünf Teile eingeteilt wurde. Darin stehen die Anfangsbuchstaben der Insel "A-I-G-I". Unten links ist außerdem ein Delfin abgebildet.
Bei älteren Münzen aus Aigina wurde immer eine Wasserschildkröte geprägt. Die Wandlung der Wasser- in eine Landschildkröte resultierte aus einem Krieg von Aigina mit Athen im Jahr 456 v. Chr., der mit der Besetzung der Insel durch die Athener endete. Nach dem Peloponnesischen Krieg erhielt die Bevölkerung die Stadt 404 v. Chr. zwar wieder zurück, die Vormachtstellung der Seemacht war jedoch beendet. Stattdessen wurden von da an Landschildkröten auf die Münzen von Aigina geprägt.
(Autor: Johannes Grigoleit, Schillergymnasium, Münster, Q2)
Material/Technik:
Silber / galvanoplastische Nachbildung
Maße:
8,92 g; Dm: 17,05 mm
Ereignis:
Herstellung
(wo):
Aigina
(wann):
4. Jh. v. Chr.
Bezug (was):
Münze; Landschildkröte; Spätklassik (Griechenland)
Bezug (wo):
Aigina
Klassifikation:
Münzen und Galvani
Standort:
Archäologisches Museum der WWU Münster
Inventarnummer:
MG 29
Rechteinformation:
Archäologisches Museum der WWU Münster
Letzte Aktualisierung: 16.04.2018, 14:44 Uhr

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