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Bauwirtschaft: Konjunkturprogramme zeigen Wirkung

Der scharfe Einbruch der deutschen Konjunktur hat Spuren in der Bauwirtschaft hinterlassen. Besonders betroffen ist der Wirtschaftsbau, da durch den gesamtwirtschaftlichen Abschwung die Investitionsbereitschaft deutlich zurückgegangen ist. Beim Wohnungsbau ist die Rezession dank der stabilen Arbeitsmarkt- und Reallohnentwicklung und spezieller Förderprogramme nicht angekommen. Der öffentliche Bau legt 2009 sogar stark zu, vor allem seit der Jahresmitte, als die Wirkung des zweiten Konjunkturprogramms einsetzte. Der Preisauftrieb wird dabei moderat bleiben, da durch den Rückgang im Wirtschaftsbau Kapazitäten frei wurden. Insgesamt wird die deutsche Bauproduktion in diesem Jahr gegenüber 2008 real nahezu unverändert bleiben. Im Jahr 2010 werden die Konjunkturprogramme für eine spürbare Belebung sorgen, die sich auch positiv auf die Gesamtwirtschaft auswirken wird. In der Summe ist für 2010 mit einem Wachstum der Bauproduktion von preisbereinigt mehr als zwei Prozent zu rechnen. Überdurchschnittlich profitiert das Bauhauptgewerbe. Aus konjunktureller Sicht erfüllen die Investitionsprogramme damit ihre beabsichtigte Wirkung, die Bauwirtschaft zu stabilisieren.

Sprache
Deutsch

Erschienen in
Journal: DIW Wochenbericht ; ISSN: 1860-8787 ; Volume: 76 ; Year: 2009 ; Issue: 47 ; Pages: 812-820 ; Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Klassifikation
Wirtschaft
Construction
Macroeconomic Analyses of Economic Development
Thema
Housing demand
Construction industry
Forecast 2010
Bauinvestition
Wohnungsbau
Stabilisierungspolitik
Wirkungsanalyse
Deutschland

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Gornig, Martin
Weber, Sebastian
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
(wo)
Berlin
(wann)
2009

Handle
Letzte Aktualisierung
10.03.2025, 11:43 MEZ

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Objekttyp

  • Artikel

Beteiligte

  • Gornig, Martin
  • Weber, Sebastian
  • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Entstanden

  • 2009

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