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Bauwirtschaft: Stagnation nach starkem Wachstum
Das Jahr 2011 zählt für die Bauwirtschaft zu den wachstumsstärksten Jahren seit der Wiedervereinigung. Für das Gesamtjahr wird mit einem Zuwachs des Bauvolumens um nominal fast acht Prozent gerechnet. Die Preissteigerung dürfte bei gut 2,5 Prozent liegen. Das reale Bauvolumen wird damit 2011 um mehr als fünf Prozent höher sein als 2010. Im Jahr 2012 wird die Bauwirtschaft nach bisherigem Kenntnisstand allerdings eine Wachstumspause einlegen. Das Bauvolumen wird real kaum höher liegen als in diesem Jahr. Dies ist zum Teil auf das Auslaufen der Konjunkturprogramme zurückzuführen. Außerdem wirken die vielversprechenden Ankündigungen zur Förderung der energetischen Sanierung im Rahmen der Energiewende im Wohnungsbau derzeit eher negativ. Die erwartete Zurückhaltung wird nur überwunden werden können, wenn von der Politik rasch konkrete Förderbedingungen für die nächsten Jahre festgelegt werden.
- Sprache
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Deutsch
- Erschienen in
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Journal: DIW Wochenbericht ; ISSN: 1860-8787 ; Volume: 78 ; Year: 2011 ; Issue: 48 ; Pages: 3-13 ; Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
- Klassifikation
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Wirtschaft
Business Fluctuations; Cycles
General Outlook and Conditions
- Thema
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Construction industry forecast
economic outlook
- Ereignis
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Geistige Schöpfung
- (wer)
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Gornig, Martin
Hagedorn, Hendrik
- Ereignis
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Veröffentlichung
- (wer)
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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
- (wo)
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Berlin
- (wann)
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2011
- Handle
- Letzte Aktualisierung
- 10.03.2025, 11:45 MEZ
Datenpartner
ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Artikel
Beteiligte
- Gornig, Martin
- Hagedorn, Hendrik
- Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Entstanden
- 2011