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Atelische an-Konstruktion. Eine korpusbasierte Modifikatoranalyse

In der atelischen an-Konstruktion im Deutschen treten die Verben mit einer an-Präpositionalphrase auf (an etwas malen/essen/basteln). Basierend auf Korpusdaten wird in diesem Band gegen die verbreitete Alternationsanalyse der an-Konstruktion als präpositionales Pendant der transitiven Verbverwendung argumentiert. Stattdessen werden an-Phrasen als ereignisinterne Modifikatoren von einstelligen Activity-Verbvarianten analysiert, die eine in der lokalen Bedeutung der Präposition wurzelnde boundary-Relation einführen. Aus empirischer Perspektive wird ein Inventar von korpusbasierten Methoden und Maßen für die Untersuchung von (vermeintlichen) Argumentalternationen vorgestellt. Schließlich wird der bisher wenig diskutierte Zusammenhang von Argumentrealisierung und Metaphernbildung diskutiert. Die Studie wurde mit dem Wilhelm von Humboldt Preis des Jahres 2022 der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft ausgezeichnet.

Sprache
Deutsch

Thema
an
Korpus <Linguistik>
Modifikator
Präpositionalphrase
Alternation
Präposition
Transitives Verb
Semantik
Sprache

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Laptieva, Ekaterina
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Tübingen : Narr Francke Attempto
Mannheim : Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)
(wann)
2022-03-28

URN
urn:nbn:de:bsz:mh39-109880
Letzte Aktualisierung
06.03.2025, 09:00 MEZ

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Objekttyp

  • Buch

Beteiligte

  • Laptieva, Ekaterina
  • Tübingen : Narr Francke Attempto
  • Mannheim : Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)

Entstanden

  • 2022-03-28

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