13.03.2013

Wir sind die DDB: Das TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim

 

Logo des Technoseums

Das TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim ist eines der drei großen Technikmuseen in Deutschland. Von seiner umfangreichen Sammlung profitieren auch die Nutzer der DDB: knapp 7000 Dokumente hat das Museum bislang in die DDB eingestellt. Das TECHNOSEUM erforscht und präsentiert die Geschichte der Technik und deren Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen des Menschen. Auf rund 8.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert es einen Rundgang durch 200 Jahre Industrialisierungsgeschichte. Inszenierungen zur Technik- und Sozialgeschichte werden ergänzt durch interaktive Experimentierfelder zu Naturwissenschaften und Technik. Mit regelmäßigen Sonderausstellungen zu aktuellen Themen aus Naturwissenschaften, Technik und Gesellschaft – aktuell: „Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863-2013“ – ist das TECHNOSEUM zugleich Forum für aktuelle Debatten.

Im Mannheimer Museum können die Besucherinnen und Besucher die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen vergangener Zeiten hautnah erleben. An den Vorführstationen der Dauerausstellung werden beispielsweise historische Druckerpressen oder eine württembergische T3-Dampflokomotive in Aktion gezeigt. Erfahrene Vorführtechniker erläutern dabei technische Details und Produktionsabläufe. An vielen Stationen können die Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden und beispielsweise Papier schöpfen oder Postkarten drucken.

Der Schwerpunkt des elektrotechnischen Sammlungsbereiches liegt auf der Entwicklung von Kleinmotoren für Handwerk und Hausgewerbe sowie auf elektrischen Geräten, die im Arbeitsalltag und im Haushalt zum Einsatz kommen. Der Sektor der Informations- und Kommunikationstechnik hat sich in den vergangenen Jahren breit aufgefächert und greift über den Computer und seine technischen Möglichkeiten in beinahe jeden anderen Arbeitsbereich hinein. Die Sammlung konzentriert sich neben den Rechnern – mit dem Hauptgewicht auf PCs und ihren Vorläufern – vor allem auf die Bereiche Foto und Film sowie Rundfunk und Fernsehen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Telekommunikationstechnik, zu der Telefone und Schreibmaschinen ebenso gehören wie Diktiergeräte und Adressiermaschinen.

Bei der Mitmach-Ausstellung Elementa kann man selbst aktiv werden und naturwissenschaftlichen Grundprinzipien und Erfindungen auf den Grund gehen. Die Elementa ist in die Dauerausstellung zur Geschichte der Industrialisierung integriert. So können die Besucherinnen und Besucher Bezüge herstellen, technische Entwicklungen verfolgen und historische Zusammenhänge verstehen. Mit seiner außergewöhnlichen Architektur gilt das Museum als wegweisend für den modernen Museumsbau. Die schiefen Ebenen des 1990 vollendeten, ganz in Weiß gehaltenen Gebäudes erwecken den Eindruck, als wäre der Bau selbst in Bewegung.


Webseite: