10.03.2014

Suche des Monats: Carl Philipp Emanuel Bach

Vor 300 Jahren, am 8. März 1714, wurde Carl Philipp Emanuel Bach in Weimar geboren. Der Sohn Johann Sebastian Bachs war zu Lebzeiten populärer als sein heute weltweit verehrter Vater, und bis zu seinem Tod im Jahr 1788 prägte er mit seinen Arbeiten als Komponist, seinen Werken in der Kirchenmusik und nicht zuletzt mit seinen maßgeblichen Beiträgen zur Musiklehre die Zeit zwischen Barock und Wiener Klassik.

Carl Philipp Emanuel Bach, Kupferstich, Hamburg 1785 (Quelle: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky)Carl Philipp Emanuel Bach, Kupferstich, Hamburg 1785 (Quelle: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky)

Das Jubiläumsjahr gibt dementsprechend Anlass für zahlreiche Veranstaltungen zum Schaffen und Vermächtnis des Künstlers. Insbesondere die Bach-Städte – Weimar, Berlin, Potsdam, Frankfurt (Oder), Leipzig und Hamburg – würdigen als entscheidende Lebensstationen die Person Carl Philipp Emanuel Bach und ihr Werk.

Vor diesem Hintergrund lohnt auch eine Suche in der Deutschen Digitalen Bibliothek, denn obschon das digitale Kultur- und Wissensangebot noch im Aufbau begriffen ist, finden sich online bereits zahlreiche Informationen und Ressourcen zu Carl Philipp Emanuel Bach. Neben zeitgenössischen Abbildungen Bachs und Notenblättern aus den Beständen der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden oder Sammlungsobjekten der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky erschließt die Suche den Zugang zu etlichen Textdokumenten. Dank der umfassenden Digitalisierungsanstrengungen im Bibliotheksbereich – u.a. durch die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen – haben Nutzer etwa Zugriff auf verschiedene historische Ausgaben von Bachs bedeutendem Lehrwerk „Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen”. Die Suche nach Dokumenten  führt ebenfalls zu historischen Libretti, die als Digitalisate einsehbar sind, wie auch zu Sekundärliteratur, etwa zur Gottesdienstmusik Bachs.

Dies alles ist natürlich nur ein temporärer Ausschnitt aus dem kontinuierlich wachsenden Rechercheangebot der Deutschen Digitalen Bibliothek, und mit jeder weiteren teilnehmenden Kultur- und Wissenseinrichtung werden sich den Nutzern neue Zugänge und Perspektiven erschließen.

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