16.01.2018

Brandenburg.digital - Ein Beitrag von Ulf Preuß

Unsere Publikation „Föderale Vielfalt – Globale Vernetzung: Strategien der Bundesländer für das kulturelle Erbe in der digitalen Welt“ (erschienen im September 2016) liefert erstmals einen umfassenderen Überblick über die Aktivitäten zur Vermittlung und Vernetzung des kulturellen Erbes einzelner Bundesländer in Deutschland.

Sukzessive veröffentlichen wir die einzelnen Beiträge der Publikation in der Reihenfolge des Inhaltsverzeichnisses. Weiterhin können die Beiträge als PDF heruntergeladen und – da sie unter einer CC BY-ND 4.0 Creative Commons Lizenz stehen – nachgenutzt und weiterverwendet werden. Eine Auflistung aller bereits veröffentlichten Artikel findet sich bei den Hintergrundinformationen
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Brandenburg.digital

Ulf Preuß für die Koordinierungsstelle Brandenburg-digital

Einleitung

Im Land Brandenburg liegt die Überlieferung des kulturellen Erbes zum wesentlichen Teil im Aufgabenbereich von mehr als 80 Archiven[1], 140 Bibliotheken[2] und 150 Museen[3]. Diese Zahlen beziehen sich zumeist auf Einrichtungen mit fest angestelltem Personal. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von ehrenamtlich betriebenen Einrichtungen. Beispielgebend hierfür nennt der Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. (MVB) eine Gesamtzahl von 400 Museen für das Jahr 2009[4].

Auf der Denkmalliste des Landes Brandenburg befinden sich über 24 000 Objekte. Größere zusammenhängende Bestände bzw. Sammlungen sind in relativ wenigen Institutionen vorhanden, wie dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv, dem Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus (dkw.), der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (SLB) oder der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). Diese Situation resultiert aus den politischen Neuordnungen nach 1945 und 1990 mit der Ausgliederung Berlins und damit vieler historischer Bestände aus Brandenburg.

Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf das Subsidiaritätsprinzip können der Landtag und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg nur für die landeshoheitlichen Teile am Kulturerbe politische Rahmenvorgaben oder Zielsetzungen für die Digitalisierung festlegen. In der „Kulturpolitischen Strategie 2012“ finden sich daher grundsätzliche Aussagen zur Digitalisierung, wie die Förderung der kulturellen Teilhabe der Brandenburgerinnen und Brandenburger[5] oder die Sicherung und Stärkung der kulturellen Infrastruktur[6].
Da das Land Brandenburg als Kulturland insbesondere durch die Diversität der im Land verteilten Einrichtungen und Kulturgüter gekennzeichnet ist, liegt die digitale Präsentation dieser Diversität auch im Interesse des Landes.

Infrastrukturen zur Digitalisierung

Ohne große und infrastrukturstarke Landeseinrichtungen, die eine Leuchtturmrolle für die Digitalisierung von Kulturgut einnehmen können, fehlte die Basis für die Entwicklung eines zentralen Digitalisierungszentrums. Um den aus der Digitalisierung resultierenden Anforderungen begegnen zu können, wurden im Rahmen von Digitalisierungsinitiativen einzelner Einrichtungen aufgabenspezifische, technische Infrastrukturen zur Digitalisierung und digitalen Präsentation aufgebaut. Ein Beispiel hierfür ist die Sammlung der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zur Landesbibliografie „Brandenburgica“ und dem dazugehörigen Repositorium BrandenburgDOK[7], bei der auf bereits vorhandene Strukturen und Partnerschaften im Rahmen des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg (KOBV)[8] aufgebaut wird. Weitere Beispiele sind die Bestände des Brandenburgischen Landesarchivs und dessen Online-Findbuch[9] sowie die landesübergreifende Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mit verschiedenen Online-Angeboten wie der Fotothek[10].

Andere größere Institutionen, wie die Universitätsbibliotheken in Potsdam und Frankfurt/Oder, verfügen ebenfalls über Digitalisierungskomponenten. Da diese Institutionen nach 1990 gegründet wurden, nehmen historische Bestände einen geringeren Anteil am Gesamtbestand ein. Die lokalen Online-Datenbanken, sogenannte digitale Sammlungen, werden daher verstärkt für Projekte mit Partnereinrichtungen genutzt.

Ein weiteres Beispiel für verteilte Infrastrukturen ist das Digitalisierungslabor der Fachhochschule Potsdam (Fachbereich Informationswissenschaften)[11], das eine Lehr- und Forschungsumgebung ist und im Rahmen kooperativer Projekte genutzt wird. Getragen durch Vereine entstanden weitere Strukturen, die durch bürgerschaftliches Engagement geprägt sind, wie die Online-Datenbank des Vereins Stadtgeschichte Rheinsberg e. V.[12]

Neben den beispielhaften Infrastrukturen von öffentlichen Einrichtungen und auch in Ergänzung zu diesen werden vor allem privatwirtschaftliche Dienstleistungsangebote für die Digitalisierung von Kulturgut in Anspruch genommen.

Digitalisierungsstrategie

Da das kulturelle Erbe im Land Brandenburg primär durch die Sammlungen der vielen Einrichtungen auf kommunaler Ebene repräsentiert wird, hätte ein Digitalisierungs-Masterplan allein auf Landesebene eine stark eingeschränkte Reichweite. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die Entwicklung der Deutschen Digitalen Bibliothek initiierte das MWFK 2007 eine spartenübergreifende Informationsrunde zur Entwicklung einer gemeinsamen Strategie. Diese Runde war der Ausgangspunkt für den informellen Arbeitskreis Brandenburg.digital[13]. Erstes sichtbares Ergebnis der Initiative war das „Strategiepapier zur Digitalisierung von Kulturgut im Land Brandenburg“ (2009). In dieser Arbeit wurden die bereits erfolgten Digitalisierungsprojekte einzelner Einrichtungen zusammengefasst und Chancen und Herausforderungen für das weitere Vorgehen dargestellt. Als eine Chance wurde das Potenzial der Digitalisierung als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit herausgestellt. Die vielfältigen Herausforderungen und das Fehlen von finanziellen, personellen und infrastrukturellen Ressourcen wurden klar benannt.[14] Kennzeichnend hierfür sind die für den Museumsbereich zusammengetragenen Daten in Bezug auf den (damaligen) niedrigen Erschließungsstand der Sammlungen und deren öffentlicher Zugänglichmachung im Zuge der „Museumsentwicklungskonzeption für das Land Brandenburg“ (2009)[15] des Museumsverbandes des Landes Brandenburg e. V. (MVB). Eine der Forderungen des Strategiepapiers bezog sich daher auf die Unterstützung der Digitalisierungsaktivitäten, welche als zusätzliche Aufgabe nicht oder nur unzureichend durch die Einrichtungen getragen werden können. Eine weitere Forderung bezog sich auf die Planung, Organisation und Durchführung von Digitalisierungsprojekten, wofür ein kooperatives Miteinander als sinnvoller Weg skizziert wurde. Insbesondere für ein koordiniertes Vorgehen wurde eine spartenübergreifende Beratungs- und Unterstützungsstelle gefordert.

2012 konnte der Arbeitskreis in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam (Fachbereich Informationswissenschaften) ein „Konzept zur Beteiligung der Kultureinrichtungen des Landes Brandenburg an der Deutschen Digitalen Bibliothek“ entwickeln. Als zentrale Aussage des Konzeptes wurden kooperative Vorgehensweisen für die Digitalisierung und digitale Präsentation formuliert. Der Fokus der Arbeit lag dabei auf der Analyse der Vorgaben der Deutschen Digitalen Bibliothek und deren Konsequenzen für die sich beteiligenden Einrichtungen. Einige Punkte, wie die Bereitstellung persistenter Links zu den Quelldateien in den Datenbanken der Einrichtungen oder die Umsetzung der digitalen Archivierung in Eigenverantwortung, können mit Blick auf die vielen kleineren, strukturschwachen Einrichtungen im Land Brandenburg nur über kooperative Lösungswege realisiert werden. Die Forderung nach einer unterstützenden Stelle im Rahmen einer zentralen Kompetenzbündelung wurde erneut unterstrichen und mit den komplexen Herausforderungen hinsichtlich der Beteiligung an der Deutschen Digitalen Bibliothek begründet. Ende 2012 konnte mit Landesmitteln die Koordinierungsstelle Brandenburg-digital zur Unterstützung der Digitalisierungsaktivitäten an der Fachhochschule Potsdam eingerichtet werden.

2014 veröffentlichte der Arbeitskreis einen konkretisierten Konzeptvorschlag mit dem Titel „Die digitale Präsentation von Kulturgut im Land Brandenburg“. Im Fokus des Konzeptes stehen die zwingend notwendigen Bestandteile von Digitalisierungsmaßnahmen und die Benennung der Grundverantwortlichkeiten für diese:

- Bestandsauswahl nach verschiedenen Kriterien wie rechtliche Situation, Bestandserhaltung, Regionalität, Alleinstellungsmerkmale und Nutzungsmöglichkeiten.
- Digitale Erschließung zum Zwecke der Veröffentlichung der Datensätze
- Digitalisierung im Sinne der Erstellung von digitalen Repräsentationen der materiellen Vorlagen (Masterdateien)
- Digitale Präsentation unter Zusammenführung der Objektinformationen und der digitalen Repräsentanten (Nutzungsdateien) mit dem Schwerpunkt auf öffentlich frei zugänglichen Online-Datenbanken, welche gleichzeitig als Ausgangspunkte für die Beteiligung an der Deutschen Digitalen Bibliothek dienen
- Digitale Speicherung im Sinne der direkten Nutzung der digitalen Objekte für die verschiedenen Anwendungsszenarien (von der lokalen Ausstellung über mediale Einzelveröffentlichung/Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Bereitstellung für externe Nutzungswünsche)
- Digitale Archivierung zum Zwecke der Sicherstellung der langfristigen Verfügbarkeit und Nutzbarkeit[16]

Da die primäre Verantwortung für die Sammlungen und damit auch deren Digitalisierung bei jeder einzelnen Einrichtung liegt, aber aufgrund der bestehenden Defizite zur Umsetzung von Digitalisierungsprojekten nur bedingt wahrgenommen werden kann, wurden Handlungsempfehlungen für kooperative Lösungsansätze erarbeitet. Eine der Empfehlungen war die Verstetigung und der Ausbau der Koordinierungsstelle Brandenburg-digital, welche aufgrund der momentanen Finanzierung auf Projektbasis und mit der Besetzung durch lediglich eine Person nur eine eingeschränkte Wirkung erzielen kann. Darüber hinaus wurden mehrere Themenfelder wie Bestände zur Landesgeschichte oder die Audio- und Videobestände für künftige Projekte aufgezählt. Zur Illustration kooperativer Projektansätze wurden beispielhaft vier konkrete Projektskizzen[17] beigefügt. Diese Projektskizzen konnten in der Zwischenzeit bereits in reale Projekte überführt und vollständig oder teilweise umgesetzt werden.

Der MVB ergänzte seine Museumsentwicklungskonzeption von 2009 um ein „Strategiepapier zur Digitalisierung von Museumsgut im Land Brandenburg“ (Stand: Februar 2015). Dieses greift gezielt die konzeptionellen Vorarbeiten für die Digitalisierung von Kulturgut auf und nennt Kernbereiche für die Umsetzung in den Museen. Diese sind:

- Öffentlichkeitsarbeit
- Inventarisierung und Erschließung
- Synergien zwischen den Museen
- Nutzung der kooperativen Plattform museum-digital.de
- Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter[18]

Neben dem Museumsverband legte auch der Deutsche Bibliotheksverband e. V. (Landesverband Brandenburg) 2015 einen „Bibliotheksentwicklungsplan Land Brandenburg“ vor. Dieser enthält ebenfalls Aussagen zur Digitalisierung von Kulturgut und nennt die Handlungsbereiche für die Umsetzung in den Bibliotheken. Diese sind:

- Priorisierung der Aktivitäten
- Feststellung vorhandener Infrastrukturen/Bündelung der Ressourcen für die Einbeziehung kleinerer Einrichtungen
- Kooperative digitale Präsentation
- Digitale Archivierung

Zudem wird auf bereits erfolgte Projekte an Bibliotheken und die Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle Brandenburg-digital hingewiesen[19].

Die Koordinierungsstelle wird aus Landesmitteln finanziert und ist administrativ an der Fachhochschule Potsdam (Fachbereich Informationswissenschaften) angesiedelt. Die Stelle ist als zentrale Ansprech- und Vermittlungsstelle zwischen den Akteuren im Land Brandenburg und als Schnittstelle zur Deutschen Digitalen Bibliothek und anderen Partnern tätig. Darüber hinaus werden Digitalisierungsprojekte fachlich unterstützt und der Informationsaustausch durch Workshops und Informationsveranstaltungen gefördert. Hierzu ist es sehr hilfreich, dass die Koordinierungsstelle einen engen Kontakt zu Lehre und Forschung am Fachbereich Informationswissenschaften und dem dortigen Digitalisierungslabor pflegt. Konzeptentwicklung und praktische Aspekte können somit verbunden und auf kurzem Weg für die Digitalisierungsaktivitäten eingebracht werden. Zudem nimmt die Koordinierungsstelle die Funktion einer Geschäftsstelle für den Arbeitskreis Brandenburg.digital wahr. Derzeit beteiligen sich am Arbeitskreis folgende Institutionen:

- Bibliothek des Wissenschaftsparks Albert Einstein
- Brandenburgisches Landeshauptarchiv
- Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum
- Brandenburgisches Literaturbüro
- Deutsche Geologische Gesellschaft
- Fachhochschule Potsdam
- Filmmuseum Potsdam
- Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ Potsdam
- Kulturland Brandenburg gGmbH/Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte
- Koordinierungsstelle Brandenburg-digital
- Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken an der Fachhochschule Potsdam
- Museumsverband des Landes Brandenburg e. V.
- Sorbisches Institut, Außenstelle Cottbus
- Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
- Stiftung Brandenburg Fürstenwalde (Spree)
- Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen
- Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
- Universitätsbibliothek der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder
- Universitätsbibliothek der Universität Potsdam

Zu den Treffen werden darüber hinaus stets Vertretungen des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur und der Servicestelle Digitalisierung (digiS Berlin) eingeladen. Diese gemeinsame Informationsbasis stellt die Grundlage konsensfähiger Vorlagen für konzeptionelle Arbeiten oder kooperative Projektvorschläge dar. Eine zusätzliche Jury zur inhaltlichen Bewertung dieser Projekte kann hierdurch entfallen. Darüber hinaus steht es jeder Einrichtung im Land Brandenburg frei, einzelne Förderanträge an das Land zu stellen. Alle Anträge werden in Bezug auf die Berücksichtigung der o. g. Digitalisierungskomponenten durch die Koordinierungsstelle Brandenburg-digital geprüft. Die Entscheidung über die Förderung wird durch das MWFK getroffen.

Feste finanzielle Rahmenbedingungen werden nicht gegeben, da diese durch die Situation im Landeshaushalt nur für die jeweils laufenden Jahresvorgaben vorliegen. Es können somit keine konkreten finanziellen Ansprüche abgeleitet werden. Davon unabhängig hat sich in den letzten Jahren mit den genannten kooperativen Ansätzen eine Art Standard für Digitalisierungsprojekte entwickelt – Standard im Sinne der Berücksichtigung notwendiger Komponenten, Handlungsabläufe oder kooperativer Datenbanken und damit einhergehenden gemeinsamen Erschließungsarbeiten. Aufgrund der fehlenden Alternativen auf der einen Seite und der gemeinsamen Projekte auf der anderen Seite besteht somit ein im Konsens entwickelter Handlungsrahmen.

Portale zur Präsentation von Kulturgut

Unter dem Begriff Brandenburg.digital könnte man ein Landesportal für die Präsentation von Kulturgut vermuten, tatsächlich findet man darunter bzw. unter der Webadresse www.brandenburg-digital.org das Informationsangebot der Koordinierungsstelle Brandenburg-digital. Da für ein Landesportal weder die nötigen finanziellen noch die infrastrukturellen Rahmenbedingungen vorhanden sind, wurde die Entwicklung eines entsprechenden Portals auf Ebene des Arbeitskreises besprochen, als nicht realisierbar eingestuft und somit als Ziel verworfen. Alternativ dazu blieb daher nur die Konzentration auf bereits vorhandene, spartenspezifische Online-Plattformen.

Für Archive stehen bislang nur themenspezifische Plattformen zur Verfügung, wie beispielsweise die Deutsche Fotothek[20], der Bildindex Foto Marburg[21], Kalliope[22] oder Monasterium[23]. Ein spartenspezifisches Archivportal für die aggregierte Online-Übersicht über die Bestände der Archive im Land Brandenburg steht nicht zur Verfügung. Erste Ideen für eine kooperative Lösung bestehen und müssen auf der Ebene der Kreis- und Kommunalarchive vertieft weiterentwickelt werden. Die Anbindung eines entsprechenden Archivportals an das Brandenburgische Landeshauptarchiv (BLHA), wie es in anderen Bundesländern bereits umgesetzt wurde, ist durch die Konzentration des BLHA auf die Landesebene und das Fehlen der hierfür nötigen personellen und finanziellen Ressourcen nicht möglich.

An Universitätsbibliotheken bildeten sich lokale digitale Sammlungen, welche im Zuge von Kooperationen mit Partnereinrichtungen Funktionen regionaler oder thematischer Portale übernehmen. Hierzu zählen beispielsweise die Online-Plattformen der Universitätsbibliothek der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder mit ca. 900 nachgewiesenen Titeln aus drei Digitalisierungsprojekten zum historischen Bestand der ehemaligen Viadrina und zu den historischen Beständen der ehemaligen Bibliothek der Marienkirche in Frankfurt/Oder[24]. Eine weitere Plattform bietet die Universitätsbibliothek der Universität Potsdam mit ca. 500 Titeln aus den Bereichen Brandenburg, Judaica, Geologie und Militärgeschichte[25].

Die SLB Potsdam geht mit dem bereits erwähnten Online-Angebot BrandenburgDOK ihrer Landesaufgabe zum Aufbau einer Landesbibliografie nach. Infolge kooperativer Projekte bildet sich ein institutionsübergreifendes Angebot. Diese bibliografischen Angebote werden durch den Zusammenschluss auf der Ebene des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg (KOBV) ergänzt.

Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM) betreibt eine institutionelle Online-Datenbank für die Denkmale in Brandenburg[26] (s. Abb. 1). Da alle landesweit registrierten Denkmale aufgeführt werden, ist dieses Angebot gleichzeitig ein fachspezifisches Landesportal.

Den Museen steht eine kooperativ betriebene Online-Plattform zur Verfügung. Unter der Bezeichnung museum-digital existieren landes-, institutions- und themenspezifische, eigenständig geführte und befüllte Sub-Plattformen. Diese werden zusammen in eine übergreifende Bundesplattform (www.muse​um-digital.de) gespiegelt. Seit 2012 gibt es für das Land Brandenburg eine eigene Sub-Plattform, welche in der administrativen Zuständigkeit des MVB liegt. Inhaltlich wird diese Plattform mittlerweile von 45 Museen und Gedenkstätten genutzt. Durch die Beteiligung an spartenübergreifenden Digitalisierungsprojekten sind bereits acht Archive mit Inhalten aus ihren sammlungsartigen Beständen hinzugekommen[27]. Museum-digital ist durch drei wesentliche Merkmale gekennzeichnet: durch die Wahrung der Eigenständigkeit der teilnehmenden Einrichtungen, den übergeordneten Verbundcharakter und die kostenfreie Nutzung.

Darüber hinaus bilden kooperative Online-Angebote von Forschungseinrichtungen Spezialportale. Hierzu zählen die Publikationsdatenbanken der Bibliothek des Wissenschaftsparks Albert Einstein[28], die Plattform der Digitalen Editionen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)[29] oder das Online-Angebot „zeitgeschichte online“ des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)[30].

Mit dem kooperativen Portal „zeitstimmen.de“ betreibt das Brandenburgische Literaturbüro zudem eine Plattform für Literatur und Alltag in Berlin und Brandenburg[31]. Das Angebot speist sich u. a. aus der Beteiligung der Bevölkerung zu verschiedenen Themen (z. B. Kindheit, Arbeit oder Krieg und Vertreibung) und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Einbindung von Informationsquellen außerhalb der Gedächtnisinstitutionen.

Digitalisierungsprojekte

Das Land Brandenburg stellte zwischen 2012 und 2014 Mittel für die Digitalisierung von Kulturgut in Höhe von 350 000 Euro in den Haushalt ein[32]. 2015 und 2016 sind ebenfalls Mittel in Höhe von je 150 000 Euro eingestellt worden. Aus diesen Mitteln werden landesweit und kulturspartenübergreifend die Digitalisierungsprojekte gefördert und die Koordinierungsstelle Brandenburg-digital finanziert. Mithilfe dieser finanziellen Unterstützung konnten zwischen 2012 und 2015 zehn kooperative und teils spartenübergreifende Digitalisierungsprojekte, aufbauend auf den konzeptionellen Vorarbeiten des Arbeitskreises Brandenburg.digital, realisiert werden. Fast alle Projekte nutzten museum-digital.de/brandenburg als gemeinsame Präsentationsplattform. Im Ergebnis sind ca. 3700 Objekte mit mehr als 10 000 Digitalisaten frei zugänglich (Stand März 2016). Es beteiligten sich insgesamt 53 Archive und Museen. Die Themen der Projekte waren:

- Brandenburg im Bild – Historische Stadtansichten aus dem Land Brandenburg[33]
- Diversität in Museen
- Regionale Bilder auf Filmen (1950–90)[34]
- Fotografie auf Glasplatten
- Populare Schriftzeugnisse 16. bis frühes 20. Jahrhundert[35] (s. Abb. 2)
- Über die Grenze – Zwischen Sachsen und Brandenburg (digitales Begleitangebot zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung 2014)[36]

Zum Thema historische Heimatkalender führte die SLB ebenfalls ein kooperatives Projekt durch und nutzte hierfür die eigene Plattform BrandenburgDOK. Mit dem Projekt sollen etwa 415 Bände der regionalgeschichtlich interessanten Quellen für die freie Nutzung digital zur Verfügung gestellt werden. Das Teilprojekt 2015 umfasste 240 Bände mit über 34 000 Digitalisaten. Von diesen sind bereits 153 Bände online gestellt worden (Stand März 2016)[37].

Die Projekte sind durch kooperative Handlungsansätze gekennzeichnet. Dies fängt bei der kooperativen Projektplanung an und setzt sich in der jeweiligen zentralen Projektleitung durch eine größere Einrichtung (z. B. Filmmuseum Potsdam) oder eine Fachstelle (z. B. MVB) fort. Die beteiligten, meist kleineren Einrichtungen müssen sich in diesen Projekten nur um ihre projektbezogenen Objekte bzw. Inhalte kümmern, da übergreifende Arbeiten durch die Projektleitung organisiert werden, inklusive Projektantrag und Abrechnung. Durch die Nutzung institutionsübergreifender Präsentationsformen entstehen Online-Angebote mit einer hohen Relevanz für jede Einrichtung und die Außendarstellung des Landes Brandenburg. Einige der Projekte, wie das Glasplattenprojekt oder das Filmprojekt, sind für mehrere Jahre ausgelegt. Im Kern handelt es sich bei diesen Projekten um On-Demand-Digitalisierung, hier allerdings basierend auf den übergreifenden Anforderungen der Einrichtungen und einer breiten Öffentlichkeit als eine Zielgruppe neben der Nutzbarkeit für die wissenschaftliche Forschung.

Beispielhaft für die kooperativen Projekte steht das Projekt zu den Fotografien auf Glasplatten. Grundlage des Projektes ist eine gemeinsame Umfrage des Museumsverbandes des Landes Brandenburg und der Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken, welches im Ergebnis ca. 25 000 Objekte an etwa vierzig Einrichtungen identifizieren konnte. Die Projektplanung, der Förderantrag an das Land und das Projektmanagement liegen in der Verantwortung des Museumsverbandes. Für die einzelnen Digitalisierungskomponenten werden Partnerschaften und Dienstleistungen in Anspruch genommen, wozu auch eine restauratorische/konservatorische Begleitung des Projektes zählt. So wurde im Rahmen der Teilprojekte 2014 und 2015 auf die Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam zurückgegriffen und das Digitalisierungslabor als Raum für die zentralen Projektarbeiten genutzt. Die beteiligten Einrichtungen konnten sich auf die Bereitstellung der Objekte mit den verfügbaren Informationen konzentrieren. Am Ende der Arbeiten wurden die Objekte je Einrichtung zentral in das Museumsportal eingestellt und den teilnehmenden Einrichtungen die digitalen und materiellen Objekte übergeben. Durch die Koordinierungsstelle in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Potsdam kann eine zusätzliche digitale Sicherungsebene dem Projekt bis auf Weiteres zur Verfügung gestellt werden.

Einspeisung in die Deutsche Digitale Bibliothek

Die 2009 und 2012 in den Konzeptarbeiten des Arbeitskreises thematisierten Herausforderungen der Beteiligung an der Deutschen Digitalen Bibliothek behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Dank der Digitalisierungsinitiativen der verschiedenen Einzeleinrichtungen und den kooperativen Projekten besteht allerdings mittlerweile eine inhaltliche und quantitative Grundlage zur Beteiligung an der Deutschen Digitalen Bibliothek. Neben der Fotothek der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Denkmalliste des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischem Landesmuseum ist die Universitätsbibliothek der Europa-Universität Viadrina aktiver Datenlieferant. Darüber hinaus beteiligte sich das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte unter Verwendung von museum-digital an der Deutschen Digitalen Bibliothek (s. Abb. 3). Da jede Einrichtung dieser Plattform dasselbe Content-Management-System nutzt und somit nur einmalig ein System-Mapping in die Deutsche Digitale Bibliothek erstellt werden musste, ist die Datenlieferung mit keinem technischen Zusatzaufwand verbunden.

Eine große Hilfe bei der Realisierung der Datenlieferungen stellen die spartenspezifischen Fachstellen der Deutschen Digitalen Bibliothek dar.

Mehrere weitere Einrichtungen bereiten Datenlieferungen vor. Abgesehen von den technischen Anforderungen liegt ein nicht zu unterschätzender Teil der Arbeit in der Vorbereitung des Kooperationsvertrages zwischen Deutscher Digitaler Bibliothek und Einrichtung. Hierbei gilt es, die institutionsspezifischen und verwaltungsorganisatorischen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, wodurch sich die eigentliche Datenlieferung erheblich verzögern kann.

Auch wenn beispielsweise museum-digital eine aggregierende Funktion ausfüllt, bleibt die grundsätzliche Bereitschaft zur Beteiligung an der Deutschen Digitalen Bibliothek und die Freigabe von Daten in der Verantwortung und im Ermessen der einzelnen Einrichtungen. Anders sieht es bei den kooperativen Plattformen der Bibliotheken aus, bei denen die Option zur Weiterleitung an externe Plattformen, wie die Deutsche Digitale Bibliothek, in den internen Kooperationsverträgen vorgesehen ist.

Standardisierung

Für jede Sparte gelten spezifische Regeln und Richtlinien für die Erschließung und die Arbeit mit den Beständen. Jede einzelne Einrichtung mit einer Datenbank legt institutionsspezifische Vorgaben zur Nutzung der Datenbank fest. Jede Online-Plattform hat eigene Regeln. Jede Objektart ist mit eigenen Anforderungen an die bestandsschonende Digitalisierung und an die adäquate digitale Präsentation verbunden. Vor diesem Hintergrund konzentrierten sich die konzeptionellen Vorgaben des Arbeitskreises auch nicht auf spartenspezifische oder technische Einzelaspekte, sondern fokussierten sich auf Grundlegendes. Durch die Entwicklung und Umsetzung kooperativer Projekte in Kombination mit einem projektübergreifenden Informationsaustausch werden praxisbezogene Projektstandards gelebt. Bei der Konzentration auf einzelne Materialarten, wie im Filmprojekt oder dem Glasplattenprojekt, werden generelle Digitalisierungsparameter erarbeitet und angewendet. Die Verwendung von Verbundplattformen erlaubt wiederum die Anwendung gemeinsamer Erschließungsstandards und Metadatenformate, welche die Überführung der Daten in externe Plattformen wesentlich erleichtern[38].

Digitale Archivierung

Die langfristige digitale Verfügbarkeit und Nutzbarkeit ist eine weltweite und alles übergreifende Herausforderung unserer Zeit. Auch wenn nicht bereits jetzt auf fertige Lösungen aufgebaut werden kann, so sind die Grundlagenarbeiten, z. B. des nestor-Netzwerkes auf nationaler Ebene, vorhanden. Wie in allen Bereichen der Digitalisierung gibt es neben dem Bereich der technischen Umsetzung vor allem das Problem der fehlenden finanziellen und personellen Ressourcen. Dies wurde in allen Konzeptarbeiten klar angesprochen, zudem wurde die Etablierung von Einzellösungen an allen Gedächtniseinrichtungen als nicht realisierbar und auch nicht zielführend eingestuft. Der Arbeitskreis hat für die digitale Archivierung eine spartenübergreifende Verbundlösung skizziert und verfolgt Optionen für eine Kooperation mit dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB). Ein Vorschlag für ein entsprechendes Entwicklungsprojekt wurde dem Land Brandenburg vorgelegt.

Forschungskooperationen

Im Land Brandenburg gibt es vereinzelte Digitalisierungsvorhaben im Rahmen von Forschungsprojekten wie bei jenen des ZZF Potsdam. Nur wenige größere Institutionen sind in der Lage, Forschungsprojekte zu planen und angehen zu können, da den meisten Einrichtungen hierfür die nötigen Ressourcen zur Vor- und Nachbereitung fehlen. Dies gilt für DFG-Projekte ebenso wie für Europäische Forschungsvorhaben. Mit großen Erwartungen wird daher einer möglichen neuen Förderlinie im Bereich der Digitalisierung von Archivgut der DFG entgegengesehen. Hierbei liegt die Hoffnung auf der Option zur kooperativen Antragstellung, die einer Beteiligung kleinerer Einrichtungen eher gerecht werden könnte, wie die Erfahrungen im Land Brandenburg zeigen.

Die bisherigen Digitalisierungsaktivitäten und deren Wahrnehmung in Öffentlichkeit und Fachkreisen bieten zumindest neue Ansätze, Forschungskooperationen aktiver angehen zu können. Im besten Fall sollten Forschungsfragen, die einen Bezug zu den Beständen und Sammlungen der Gedächtniseinrichtungen im Land Brandenburg aufweisen, mit regionalen Einrichtungen verknüpft werden. Das nötige Kooperations- und Kompetenznetzwerk ist vorhanden und eingespielt. Von den Ergebnissen solcher Kooperationen werden beide Seiten, Forschung und Kultur, profitieren.

Fazit

An kulturellem Erbe mangelt es im Land Brandenburg ebenso wenig wie an interessanten Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen. Mangel herrscht indes an personellen, finanziellen und infrastrukturellen Ressourcen, auf landes-, kreis- und kommunaler Ebene. Die Digitalisierung und die digitale Präsentation stellt alle Beteiligten vor zusätzliche Herausforderungen, die im Alleingang kaum eine Einrichtung bewältigen kann.

Mit dem über nunmehr viele Jahre entwickelten kooperativen Ansatz zur Digitalisierung über die Grenzen von Kultursparten und Verwaltungsebenen hinweg, besteht die Basis für eine breite digitale Präsentation des Kulturlandes Brandenburg, so wie es als ein Baustein in der „Kulturpolitischen Strategie 2012“ des MWFK formuliert wurde. Der Begriff „Brandenburg-digital“ steht bei all den kooperativen Überlegungen nicht etwa als Synonym für ein zentrales Kulturportal des Landes Brandenburg, sondern vielmehr als gemeinsame Überschrift aller Digitalisierungsaktivitäten zur längerfristigen Beteiligung an Online-Präsentationen. Als Handlungsmaxime kann der Begriff Partizipation begriffen werden: Partizipation aus Sicht der Einrichtungen mit Beständen zum kulturellen Erbe zur Generierung digitaler Inhalte und der Beteiligung an Online-Zugängen; Partizipation aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer, die erst durch die kooperative Herangehensweise entsprechende Zugänge erhalten. Können diese Grundlagen künftig verstärkt um Forschungskooperationen ergänzt werden, erweitert sich die Partizipation um die wissenschaftlichen Nutzerkreise.  

 


[1] Vgl. Brandenburgisches Landeshauptarchiv: Brandenburgisches Archivportal. www.landeshauptarchiv-brandenburg.de/index.php/landesfachstelle/archivbe... (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[2] Vgl. Deutsche Bibliotheksverband e. V.: Landesverbände/Brandenburg/Mitglieder. www.bibliotheksverband.de/landesverbaende/brandenburg/mitglieder.html (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[3] Vgl. Museumsverband des Landes Brandenburg e. V.: Museen. www.museen-brandenburg.de/6.0.html?&L=3 (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[4] Vgl. Susanne Köstering: Museumsentwicklungskonzeption für das Land Brandenburg. In: Museumsblätter: Mitteilungen des Museumsverbandes Brandenburg, hrsg. vom Museumsverband des Landes Brandenburg e. V., Potsdam, Jg. 14 (2009), Juni 2009, S. 10–55. Vgl. www.museen-brandenburg.de/fileadmin/bilder/Museumsblaetter/Museumsblaett... (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[5] Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur: Kulturpolitische Strategie 2012, S. 11. www.mwfk.brandenburg.de/media_fast/4055/Kulturpoltitische_Strategie_2012... (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[6] Ebd., S. 12.
[7] Siehe Stadt- und Landesbibliothek Potsdam. Digitales Repositorium der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam. https://opus4.kobv.de/opus4-slbp/home (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[8] Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg: Der KOBV. www.kobv.de (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[9] Brandenburgisches Landeshauptarchiv. Brandenburgisches Landeshauptarchiv :: Online Recherche VM. www.recherche.im.blha.de/QueryB/suchinfo.aspx (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[10] Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg: Dokumentations- und Informationszentrum/Die Fotothek. www.fotothek.spsg.de (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[11] Siehe Fachhochschule Potsdam: Fachbereich Informationswissenschaften/Das Digitalisierungslabor. www.fh-potsdam.de/studieren/informationswissenschaften/forschung-und-ent... (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[12] Stadtgeschichte Rheinsberg e. V.: Datenbank des Vereins Stadtgeschichte Rheinsberg. http://stadtgeschichte.rheinsberg.de/index.php?page=datenbank (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[13] Vgl. www.brandenburg-digital.org (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[14] Vgl. MWFK: Strategiepapier zur Digitalisierung von Kulturgut im Land Brandenburg, S. 7 ff. www.mwfk.brandenburg.de/media/lbm1.a.1491.de/strategiepapier.pdf (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[15] Vgl. Susanne Köstering: Museumsentwicklungskonzeption für das Land Brandenburg. In: Museumsblätter: Mitteilungen des Museumsverbandes Brandenburg, hrsg. vom Museumsverband des Landes Brandenburg e. V., Potsdam, Jg. 14 (2009), Juni 2009, S. 10–55. www.museen-brandenburg.de/fileadmin/bilder/Museumsblaetter/Museums​blaetter_14.pdf (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[16] Vgl. Jürgen Becher u. a.: Die Digitale Präsentation von Kulturgut im Land Brandenburg, Potsdam, Fachhochschule Potsdam, S. 10 ff. https://opus4.kobv.de/opus4-fhpotsdam/files​/​543​/​14083.pdf (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[17] Ebd., S. 29 ff.
[18] Vgl. MVB: Strategiepapier zur Digitalisierung von Museumsgut im Land Brandenburg, S. 1. www.museen-brandenburg.de/fileadmin/pdfs/Strategiepapier2015.pdf (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[19] Vgl. DBV: Bibliotheksentwicklungsplan Land Brandenburg. Berlin: Deutscher Bibliotheksverband e. V. (DBV), Bundesgeschäftsstelle, 2015, S. 11 f. www.bibliotheksverband.de​/​fileadmin/user_upload/Landesverbaende/Brandenburg/Bibliotheksentwicklungsplan​_​Land​_Brandenburg.pdf (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[20] SLUB Dresden: Archiv der deutschen Fotografen. www.deutschefotothek.de (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[21] Bildarchiv Foto Marburg: Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg. www.fotomarburg.de (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[22] SBB Berlin: Kalliope. Portal für Nachlässe, Autographen und Verlagsarchive. http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[23] ICARUS – International Centre for Archival Research: Monasterium.net. Portal für mittelalterliche und frühneuzeitliche Urkunden. http://icar-us.eu/cooperation/online-portals/monasterium-net (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[24] UB EUV Frankfurt/Oder: Präsentation der Digitalisierungsprojekte der Universitätsbibliothek der Europa-Universität Viadrina. http://viadru.euv-frankfurt-o.de/cdm (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[25] UB Potsdam: Portal Digitales Brandenburg. http://digital.ub.uni-potsdam.de (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[26] BLDAM: Denkmale in Brandenburg. http://ns.gis-bldam-brandenburg.de/hida4web/search?smode=advanced (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[27] MVB: Museen, Sammlungen, Objekte ... www.museum-digital.de/brandenburg/ (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[28] Bibliothek des Wissenschaftsparks Albert Einstein: Publikationsdatenbanken. http://bib.telegrafenberg.de/finden/datenbanken/publikationsdatenbanken/ (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[29] BBAW: Digitale Editionen. www.bbaw.de/telota/projekte/digitale-editionen (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[30] ZZF: zeitgeschichte online. www.zeitgeschichte-online.de (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[31] Brandenburgisches Literaturbüro: zeitstimmen. http://zeitstimmen.de (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[32] Vgl. Landtag Brandenburg 6. Wahlperiode: Drucksache 6/1930 – Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 697 der Abgeordneten Anja Heinrich der CDU-Fraktion Drucksache 6/1574. S. 3. www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/parladoku/w6/drs/ab_1900/1930... (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[33] Brandenburg im Bild. www.museum-digital.de/themator/ausgabe/showthema.php​?​m_tid=497&tid=497&ver=brandenburg (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[34] Filmmuseum Potsdam. www.museum-digital.de/brandenburg/index.php?t=​ins​titu​tion​&instnr=8 (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[35] Populare Schriftzeugnisse. www.museum-digital.de/themator/ausgabe/showthema.php​?​m_tid=488&tid=488&ver=brandenburg (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[36] Über die Grenze. www.museum-digital.de/themator/ausgabe/showthema.php​?​m_tid​=458​&tid=458&ver=brandenburg (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[37] SLB: Digitalisierte Heimatkalender. https://opus4.kobv.de/opus4-slbp/solrsearch/index/search/searchtype/coll... (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).
[38] Ulf Preuß: Beteiligung kleinerer Einrichtungen des kulturellen Erbes an der digitalen Präsentation – Ansätze im Land Brandenburg. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 6 (2014), Frankfurt/Main, S. 342–347, ISSN (Print) 0044-2380, ISSN (Online) 1864-2950, DOI: http://dx.doi.org/10.3196/186429501461637 (Letzter Aufruf: 07. 03. 2016).

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Zum Autor

Ulf Preuß * 1974, Soldat der Bundeswehr, eingesetzt in den Bereichen Personal und Rechnungswesen, mit einer vierjährigen integrierten NATO-Verwendung in den USA. Studium Bibliotheksmanagement (B. A.) und Informations-wissenschaften (M. A.) an der Fachhochschule Potsdam. Seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachhochschule Potsdam und Leiter der Koordinierungsstelle Brandenburg-digital; Schwerpunkt Beratung und Unterstützung für die Digitalisierung und digitale Präsentation von Kulturgut im Land Brandenburg. Daneben engagiert in verschiedenen Weiterbildungsprogrammen der Freien Universität Berlin und der Fachhochschule Potsdam für die Bereiche Bestandserhaltung, Digitalisierung und digitale Archivierung. Beteiligung an der OpenGLAM-Arbeitsgruppe Deutschland für den freien Zugang zu den Kulturgütern der Gedächtniseinrichtungen.

Koordinierungsstelle Brandenburg-digital
Fachhochschule Potsdam
14496 Potsdam
Telefon +49 331 580 15 30
ulf.preuss [at] fh-potsdam.de
www.brandenburg-digital.org

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Links und Downloads

[PDF] Brandenburg.digital - Ulf Preuß für die Koordinierungsstelle Brandenburg-digital

Erläuterung der LizenzCC BY-ND 4.0 International

Namensnennung: Ulf Preuß für die Koordinierungsstelle Brandenburg-digital: "Brandenburg.digital", in: Föderale Vielfalt – Globale Vernetzung: Strategien der Bundesländer für das kulturelle Erbe in der digitalen Welt, eine Publikation der Deutschen Digitalen Bibliothek, hrsgg. von Paul Klimpel und Ellen Euler, Hamburg University Press: Berlin 2016, Seite 52 - 69. CC BY-ND 4.0 International
 
Bestellmöglichkeiten und Verlagsinformation:
Online frei verfügbar unter: hup.sub.uni-hamburg.de/purl/HamburgUP_DDB2_Vielfalt
             EPUB: ISBN 978-3-943423-35-8
             PDF: 978-3-943423-36-5
Print-on-Demand: € 14,90 bestellbar über den Buchhandel oder den Verlag
             ISBN 978-3-943423-34-1, Softcover, 239 Seiten mit Bildstrecke, 12,8 x 20,8 cm
Weitere Informationen:
             https://blogs.sub.uni-hamburg.de/hup/reihen/kulturelles-erbe-in-der-digitalen-welt/

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Startseiten- und Indexteaser: "Alter Stadtkanal in Potsdam", Foto: Kai-Annett Becker, Berlinische Galerie (CC0 1.0 Universell - Public Domain Dedication)

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