Virtuelle Ausstellungen in der Deutschen Digitalen Bibliothek

Mit unserem Ausstellungstool DDBstudio können Kultur- und Wissenseinrichtungen ihre Sammlungen und Objekte in virtuellen Geschichten neu präsentieren. Die ersten Ausstellungen sind nun online und wir laden Sie herzlich auf einen Besuch ein!

Von der Postkarte zur E-Mail. Quellen zur Kommunikation im Stadtarchiv Bornheim

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Bornheim

"Fernsprechtischapparate", Fotografie, 2020, Rathaus Bornheim, aus der Sammlung des Stadtarchivs Bornheim (CC BY-NC 3.0 Deutschland)
"Fernsprechtischapparate", Fotografie, 2020, Rathaus Bornheim, aus der Sammlung des Stadtarchivs Bornheim (CC BY-NC 3.0 Deutschland)

Seit jeher haben Menschen das Bedürfnis, auch über große Entfernungen in Kontakt mit ihrer Familie, mit Freunden und Bekannten zu bleiben. Lange Zeit blieben klassische Briefe dafür das Mittel der Wahl. Der Versand war jedoch relativ teuer. Die neue Technik der Telegrafie, die sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland etablierte und einen technischen Quantensprung darstellte, war für die einfachen Leute kaum bezahlbar. Eine neue Kommunikationsform musste her.

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Peter Schnatz. Schwarz als Farbe

Eine virtuelle Ausstellung der Künstlernachlässe Mannheim

"Keim" (1977), Peter Schnatz, Mischtechnik auf Leinwand, 90 x 100 cm, WV PSCH_0133. Foto: H. - J. Schröder, aus der Sammlung der Künstlernachlässe Mannheim
"Keim" (1977), Peter Schnatz, Mischtechnik auf Leinwand, 90 x 100 cm, WV PSCH_0133. Foto: H. - J. Schröder, aus der Sammlung der Künstlernachlässe Mannheim

Wie lassen sich geometrische Festlegungen mit Farbexplosionen, heftigsten Eruptionen der Farbe ohne jede Form mit Richtlinien des Grafikdesigns wie Schablonenschrift, Quadrierungen, Raster oder Hilfslinien zusammenbringen? Eine wichtige Frage in diesen Jahren, mit der sich Peter Schnatz in vielen Gemälden beschäftigte, die heute in Museumssammlungen oder in Privatbesitz sind, was auch seinen Erfolg in dieser Zeit anzeigt. In dieser Arbeit ist die Dominanz von Schwarz schon erkennbar, die sich durch sein ganzes Werk zieht.

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Nietzsche liest. Bücher und Lektüren Nietzsches

Eine virtuelle Ausstellung der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Klassik Stiftung Weimar

Ausschnitt aus „Der Unzeitgemäße“ Friedrich Nietzsche (1844-1900), Karl Bauer, Lithographie, Klassik Stiftung Weimar
Ausschnitt aus „Der Unzeitgemäße“ Friedrich Nietzsche (1844-1900), Karl Bauer, Lithographie, Klassik Stiftung Weimar

Friedrich Nietzsche hat nicht nur Bücher geschrieben, sondern auch viele gelesen. Im Unterschied zu seinem schon früh kultivierten Image als einem unzeitgemäßen, einsamen und ganz selbstständigen Denker zeigen seine Lektüren, wie eng sein Denken mit den Theorien und Diskussionen seiner Zeit verbunden ist. Die Ausstellung zeigt 25 Digitalisate ausgewählter Buchseiten, die Nietzsche mit interessanten Randnotizen oder Kommentaren versehen hat. 

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Paul Löffler Zum 100. Geburtstag

Eine virtuelle Ausstellung der Künstlernachlässe Mannheim

„o.T. (Hafenkai Mannheim)“, Paul Löffler, o.J., Aquarell auf Papier, 42x56 cm, WV LOF9606, Foto: H.-J. Schröder, Künstlernachlässe Mannheim
„o.T. (Hafenkai Mannheim)“, Paul Löffler, o.J., Aquarell auf Papier, 42x56 cm, WV LOF9606, Foto: H.-J. Schröder, Künstlernachlässe Mannheim

Paul Löfflers Biografie ist geprägt von der Zeit des Nationalsozialismus und den Aufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Löffler gehört zu den Mitbegründern der Ludwigshafener Künstlergemeinschaft „Der Anker“ und ist auch Mitglied im „Mannheimer Quadrat“ – einer Künstlergruppe, die sich 1949 um Franz Schömbs und Hans Heinrich Palitzsch gründet.

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Das gelobte Land der Moderne: Deutsche Reisefotografien zwischen Aleppo und Alexandria

Eine virtuelle Ausstellung des Gustaf-Dalman-Instituts Greifswald

„Gil Hüttenmeister: Gizeh, Cheops-Pyramide, Juli 1987“, privat
„Gil Hüttenmeister: Gizeh, Cheops-Pyramide, Juli 1987“, privat

Gustaf Dalman hält nicht viel von Knipsern. Wenn der deutsche Palästinakundler ab 1899 zwischen Aleppo und Alexandria unterwegs ist, lässt er sich Zeit. Er beobachtet, greift zum Notizbuch und zur Kamera: sachlich, stilvoll, immer auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber, sei es nun ein Mensch oder ein Klappspaten. Bis zu seinem Tod im Jahr 1941 sammelt Dalman in Greifswald rund 20.000 eigene und fremde Fotografien einer Kulturlandschaft auf dem Sprung zur Moderne.

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Hinter den Kulissen: Vom Hoftheater zum Haus der Geschichte - Einblicke in 200 Jahre Mollerbau

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs - Staatsarchivs Darmstadt

„Vorderansicht des Darmstädter Hoftheaters“, Lange, Julius (Zeichner); Hausherr (Stecher), Stahlstich, um 1830-1840, Darmstadt, Hessisches Landesarchiv - Staatsarchiv Darmstadt (CC BY 4.0 International)
„Vorderansicht des Darmstädter Hoftheaters“, Lange, Julius (Zeichner); Hausherr (Stecher), Stahlstich, um 1830-1840, Darmstadt, Hessisches Landesarchiv - Staatsarchiv Darmstadt (CC BY 4.0 International)

Im Auftrag Großherzog Ludewig I. wurde in den Jahren 1818 und 1819 zwischen Schloss und Herrngarten ein Theaterbau nach Plänen des Darmstädter Hofbaudirektors Georg Moller errichtet. Das Hoftheater gehörte zu den wichtigsten Bauprojekten bei der Ausgestaltung Darmstadts zur Haupt- und Residenzstadt des 1806 geschaffenen Großherzogtums Hessen. 

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Frauen mit Beruf(-ung) - Die Geschichte Sareptas

Eine virtuelle Ausstellung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

Hauptportal des Diakonissenmutterhauses, Hauptarchiv Bethel
Hauptportal des Diakonissenmutterhauses, Hauptarchiv Bethel

Dies ist die Geschichte von Frauen, die in einer Zeit, in der es für Frauen kaum möglich war, einen qualifizierten Beruf auszuüben, der Berufung zum Dienst in einer evangelischen Schwesternschaft folgten. Diese Ausstellung zeigt die Entwicklung der Westfälischen Diakonissenanstalt Sarepta von ihren Anfängen 1869 in Bielefeld über Phasen der Professionalisierung und Krisenzeiten bis zur neuen Form der Sarepta Schwesternschaft seit 2004.

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„Wartburgerinnerungen im Bild. Private Fotoschätze aus 100 Jahren.“ 

Eine virtuelle Ausstellung der Stiftung Wartburg Eisenach

Wanderer an der Eisenacher Burg (Blidenstatt) mit Blick zur Wartburg, 1919, Fotografie. Eingesendet von Christel Schicht
Wanderer an der Eisenacher Burg (Blidenstatt) mit Blick zur Wartburg, 1919, Fotografie. Eingesendet von Christel Schicht

Die Wartburg bei Eisenach ist eine der meistfotografierten Burgen Deutschlands. In der virtuellen Ausstellung werden etwa 60 Fotografien aus privaten Beständen gezeigt, die im Rahmen der Sonderausstellung „Objektiv!? Die Wartburg im Spiegel der Fotografien des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts“ gesammelt wurden. 

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„Kriegsbilder. Der Erste Weltkrieg in zeitgenössischen Druckgraphiken“

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs

Gaskrieg, Rudolf Eberle (Graphiker), Graphik, 1916, Colmar, aus der Sammlung vom Hessischen Landesarchiv - Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
Gaskrieg, Rudolf Eberle (Graphiker), Graphik, 1916, Colmar, aus der Sammlung vom Hessischen Landesarchiv - Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Der Erste Weltkrieg ist als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan, 1979) im europäischen Bewusstsein verankert. Die virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs zeigt graphische Kunstwerke, die während des Kriegs entstanden sind. 

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„MahlZEIT. Geschichte(n) vom Essen in Hessen“

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs

Gaskrieg, Rudolf Eberle (Graphiker), Graphik, 1916, Colmar, aus der Sammlung vom Hessischen Landesarchiv - Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
Gaskrieg, Rudolf Eberle (Graphiker), Graphik, 1916, Colmar, aus der Sammlung vom Hessischen Landesarchiv - Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Der Name ist bei dieser virtuellen Ausstellung Programm. Guten Appetit!

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„Marburg wird preußisch“

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs der Philipps-Universität Marburg

Statuten der königlichen Universität zu Marburg, fol. 2r. UniA MR Urk. 91 Nr. 484, 1885, Berlin, aus der Sammlung vom Archiv der Philipps-Universität Marburg
Statuten der königlichen Universität zu Marburg, fol. 2r. UniA MR Urk. 91 Nr. 484, 1885, Berlin, aus der Sammlung vom Archiv der Philipps-Universität Marburg

Die Marburger Universität war vom Sommer 1866 bis zum Oktober 1867 preußisch. Für die Universität bedeutete die preußische Annexion einen gewaltigen Aufschwung: „Die preußische Hochschulpolitik ... machte (das ist nicht zuviel gesagt) aus Marburg erstmals eine voll leistungsfähige, auf manchen Gebieten führende Stätte der Lehre und Forschung“, urteilte Hellmut Seier 1988. 

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Alle veröffentlichten virtuellen Ausstellungen im Überblick: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/journal/ausstellungen