Virtuelle Ausstellungen in der Deutschen Digitalen Bibliothek

Mit unserem Ausstellungstool DDBstudio können Kultur- und Wissenseinrichtungen ihre Sammlungen und Objekte in virtuellen Geschichten neu präsentieren. Viele Ausstellungen sind mittlerweile online und wir laden Sie herzlich auf einen Besuch ein!

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Tirana, Juli 1990 - Flucht in die Deutsche Botschaft

Eine virtuelle Ausstellung der Deutschen Botschaft in Albanien

Am Ende waren es 3.200 Zufluchtsuchende auf dem Gelände der deutschen Botschaft
Am Ende waren es 3.200 Zufluchtsuchende auf dem Gelände der deutschen Botschaft, aus der Sammlung der Deutschen Botschaft Tirana

Vor 30 Jahren suchten um die 5.000 Albanerinnen und Albaner Zuflucht in ausländischen Botschaften in Tirana. Auf dem Gelände der Deutschen Botschaft, deren Bau erst wenige Monate zuvor fertiggestellt wurde, befanden sich am Ende über 3.200 Menschen. Sie wollten um jeden Preis das kommunistische Albanien mit seiner stalinistischen Gewaltherrschaft hinter sich lassen. Das Risiko, das sie dabei für sich und ihre Familien eingegangen sind, war enorm.

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Feste. Dramen. Katastrophen. Erlebnis Festung Dresden

Eine virtuelle Ausstellung der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen / Festung Xperience

"Geschossflugbahnen", Paul Buchner, Zeichnung, 1577, aus der Sammlung von SLUB/Deutsche Fotothek
"Geschossflugbahnen", Paul Buchner, Zeichnung, 1577, aus der Sammlung von SLUB/Deutsche Fotothek

Was, wenn der Feind kommt? Der Schwarze Tod vor den Toren steht? Der Fluss über die Ufer tritt? Die Mauern nicht stark genug sind? Aus Angst vor dem Feind und seiner militärischen Stärke erhält Dresden ab 1545 einen hochmodernen „Schutzwall“: eine Bastionärbefestigung. Mächtige Mauern umgeben die Altstadt über viele Jahrhunderte. Sie schützen die Stadt vor Angriffen, prägen aber auch die Lebensverhältnisse, das Stadtbild und ihre Ausdehnung.

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Menschen machen Stadtgeschichte! ...goes online // People Make City`s History! ...goes online

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Nürnberg 

Menschen machen Stadtgeschichte! ...goes online
Titelbild der Ausstellung

Mit dem Projekt „Menschen machen Stadtgeschichte!“ beteiligt sich das Stadtarchiv aktiv an der Bewerbung Nürnbergs um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025. Erste Hürden wurden bereits genommen und Nürnberg steht in der zweiten Runde des Bewerbungsverfahrens. Ende 2020 fällt die Entscheidung, welche der Bewerberstädte den Zuschlag erhält. 

Zur virtuellen Ausstellung... auf Deutsch // To the virtual exhibition... in English...

 

Albrecht Altdorfer. Zeichnungen und Druckgraphik aus dem Berliner Kupferstichkabinett

Eine virtuelle Ausstellung des Kupferstichkabinetts, Staatliche Museen zu Berlin

Landschaft mit Fichte, Albrecht Altdorfer, um 1522, aus der Sammlung vom Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin
Landschaft mit Fichte, Albrecht Altdorfer, um 1522, aus der Sammlung vom Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin

Albrecht Altdorfer ist einer der herausragenden Künstler der Renaissance in Deutschland. Der Tafelmaler und Miniaturist, Zeichner und Graphiker schuf zahlreiche Hauptwerke der deutschen Kunst im frühen 16. Jahrhundert. Vor allem verbindet man ihn mit der „Erfindung der Landschaft“ in der deutschen Kunst. Sein wohl berühmtestes Werk, die Alexanderschlacht in der Alten Pinakothek in München, malte er für Herzog Wilhelm IV. von Bayern. Zuvor war er aber schon als Kollege und Konkurrent von Albrecht Dürer für Kaiser Maximilian I. tätig gewesen. Er arbeitet an verschiedenen graphischen Großprojekten für Kaiser Maximilian I. mit, darunter der große Triumphzug und die Ehrenpforte.

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Fotografien für Köln und die Welt. Die Geschichte des Rheinischen Bildarchivs

Eine virtuelle Ausstellung des Rheinischen Bildarchivs

Michael Kerner, Taubenfütterung, Köln, 1962/1963, Aus der Sammlung von Rheinisches Bildarchiv Köln
Michael Kerner, Taubenfütterung, Köln, 1962/1963, Aus der Sammlung von Rheinisches Bildarchiv Köln

Das Rheinische Bildarchiv der Stadt Köln – kurz RBA – ist mit einem Bestand von etwa 5,4 Millionen Fotografien eines der größten kunst- und kulturhistorischen Bildarchive in Deutschland. Seit 1926 und bis heute ist es Fotodienstleister für städtische Einrichtungen und vor allem die Kölner Museen. Das RBA dokumentiert Kunst und Kultur in Köln und Umgebung, verwahrt bedeutende Nachlässe von Fotografen und Fotografinnen und liefert Fotografien für Köln und in die ganze Welt. In seinen Anfängen fanden Fotokampagnen vom Niederrhein bis zur Mosel und von der Eifel bis ins Bergische Land statt. 

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Litteralien von allen Sorten. (Fast) 450 Jahre Archivgeschichte der Universität Marburg

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs Philipps Universität Marburg

Plan des ehemaligen Dominikanerklosters in Marburg, Jacob Cöster, Universitätsarchitekt, Zeichnung, 1834, Marburg, Hessisches Staatsarchiv Marburg
Plan des ehemaligen Dominikanerklosters in Marburg, Jacob Cöster, Universitätsarchitekt, Zeichnung, 1834, Marburg, Hessisches Staatsarchiv Marburg

Bevor die 1527 gegründete Universität die Betreuung ihres Archivs im Jahr 2006 wieder in die eigene Hand nahm, waren die Akten rund 120 Jahre im Staatsarchiv Marburg deponiert. Wie es dazu kam, ist ein für die Archivgeschichte nicht untypischer Vorgang: Bereits kurz nach der Gründung des Staatsarchivs in Marburg nach der preußischen Annexion Kurhessens 1866 versuchten dessen Archivare, die Universität zur Abgabe ihrer Urkunden zu bewegen.

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Migration und Mortalität in der Frühen Neuzeit: von Kastenrechnungen und Kirchenbüchern

Eine virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

Kirchenbuch Langenselbold 1564 (Schädigung durch Tintenfraß)
Kirchenbuch Langenselbold 1564 (Schädigung durch Tintenfraß)

Kastenrechnungen und Kirchenbücher sind vielfältig und ergiebig nutzbare Überlieferungen kirchlicher Archive und sie bieten spannende, oft überraschende Erkenntnisse. Als serielle Quellen sind sie sozial- und kulturgeschichtlich hochrangig. Die Praxis der Kirchenbuchführung setzte im deutschsprachigen Raum mit der Reformation ein. Kirchenordnungen regelten die Kirchenbuchführung seit 1526. Die Eintragungen wurden unabhängig von Stand, Geschlecht und Vermögen gemacht. Daher enthalten Kirchenbücher oft die einzigen Aufzeichnungen von Personen.

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geografisch-postkolonial: Wie aus Karten und Bildern Welt entsteht

Eine virtuelle Ausstellung der Arbeitsgruppe Kritische Geographien globaler Ungleichheiten (Universität Hamburg)

geografisch-postkolonial Wie aus Karten und Bildern Welt entsteht
Titelbild der Ausstellung geografisch-postkolonial: Wie aus Karten und Bildern Welt entsteht

Durch fünf verschiedene Schlüssellöcher gibt die  Ausstellung einen kritischen Einblick darin, wie Hamburger Geograph*innen seit dem 19. Jahrhundert durch Karten und Bilder Welt herstellen, wie sich diese Weltbilder immer wieder verändert haben und welche Folgen dies in unterschiedlichen Bereichen hatte und immer noch hat.

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Siegelgeschichte Kreis Gütersloh

Eine virtuelle Ausstellung des Kreisarchivs Gütersloh

Titelbild der Ausstellung Siegelgeschichte Kreis Gütersloh
Titelbild der Ausstellung Siegelgeschichte Kreis Gütersloh

Die Sammlung von Siegeln und Stempeln im Kreisarchiv Gütersloh setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen: Siegel- und Stempelstöcke (siehe Bild), Siegel- und Stempelabdrücke und Replikate einiger mittelalterlicher und frühzeitlichter Siegel von Herrschaften, die Teile des heutigen Kreisgebietes ausmachen. Siegeln und Stempeln dienen als Form der Beglaubigung oder Beurkundung. Dem repräsentativen Charakter wurde und wird sowohl in der Beschriftung als auch in der häufigen Nutzung von offiziellen Symbolen wie Wappen oder heraldischen Figuren als Siegel und Stempelbilder Rechnung getragen.

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Evangelische Bühnengilde Koblenz - "Es geht hier um höhere Dinge als blosses Theaterspielen!"

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland

Evangelische Bühnengilde Koblenz - "Es geht hier um höhere Dinge als blosses Theaterspielen!"
Titelbild der Ausstellung "Evangelische Bühnengilde Koblenz"

Als Element des evangelischen Laienspiels bildete sich 1922 die 'Evangelische Bühnengilde Koblenz' (EBK), eine kleine Laienspieltruppe, die das Koblenzer Gemeindewesen in der Weimarer Republik mit ihren Theateraufführungen maßgeblich prägte. Der Gründer und Vorsitzende der Gruppe, Presbyter Walter Hoerder – eigentlich Inhaber eines Koblenzer Bettengeschäfts –, sah in der Bühnengilde einen wichtigen Zweig der Gemeindearbeit, um in den unsicheren Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg unterhaltende Zerstreuung und religiöse Erbauung zu bieten.

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Den Brunnenfunden auf der Spur

Eine virtuelle Ausstellung des Schlosses Reinbek

Titelbild der Ausstellung "Den Brunnenfunden auf der Spur"
Titelbild der Ausstellung "Den Brunnenfunden auf der Spur"

Nachdem die Stadt Reinbek und der Kreis Stormarn Schloss Reinbek erworben hatten, wurde es 1977-1987 nach historischen Vorlagen komplett saniert. Im Zuge der Neugestaltung des Schlossparks wurde auch nach Überresten eines mittelalterlichen Klosters gegraben. Westlich des Nordflügels stieß man im November 1985 auf einen hölzernen Kastenbrunnen. Darin fanden sich große Mengen an Keramik, Porzellan und Glas aus der herzöglichen Zeit. 

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Glucks Iphigenie. Carl Augusts Büstenkauf bei Houdon in Paris

Eine Ausstellung der Klassik Stiftung Weimar

Titelbild der Ausstellung "Glucks Iphigenie"
Titelbild der Ausstellung "Glucks Iphigenie"

Im Dezember 1774 brechen Carl August und sein Bruder Constantin in Begleitung ihrer Erzieher zu einer Kavaliersreise auf. Diese soll eigentlich in die Schweiz führen. Von Straßburg aus bitten die Prinzen bei Anna Amalia um Erlaubnis, nach Paris reisen zu dürfen, der zu dieser Zeit kulturell führenden Metropole. Kurz zuvor hat Carl August die Bekanntschaft Goethes gemacht – ein Ereignis, dessen Tragweite damals nicht abzusehen ist.

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Made in Franken. Von Hinterhoffabriken und Weltkonzernen

Eine virtuelle Ausstellung des Rundfunkmuseums Fürth

"Werbung Fernsehempfänger", Grundig, aus der Sammlung des Rundfunkmuseums Fürth
"Werbung Fernsehempfänger", Grundig, aus der Sammlung des Rundfunkmuseums Fürth

Franken ist nicht nur die Heimat von Karpfen, Bier und Bratwürsten, sondern auch Ursprung einer Vielzahl von Radioproduzenten und Fernsehherstellern. Ob Hinterhoffabrik oder Weltkonzern – bedeutende Hersteller von Rundfunkgeräten sind eng mit Franken verbunden. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch das Franken der Unterhaltungselektronik und lernen Sie die Radios und Fernseher aus fränkischer Produktion kennen.

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Das Kriegsende 1945. Eindrücke

Eine virtuelle Ausstellung der Deutschen Digitalen Bibliothek mit freundlicher Unterstützung des Lebendigen Museum Online (LeMO) der Stiftung Deutsches Historisches Museum

Spielende Kinder am Berliner Reichstag © Deutsches Historisches Museum, Berlin
Spielende Kinder am Berliner Reichstag © Deutsches Historisches Museum, Berlin

Woran erinnern sich diejenigen, die im Mai 1945 Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene waren? In der Ausstellung „Kriegsende 1945. Eindrücke“ berichten fünf Zeitzeugen und Zeitzeuginnen aus ihrer Sicht von den letzten Kriegstagen in Berlin, Hülsede, Karlsruhe, Trebitsch (heutiges Tschechien) und Schleswig-Holstein. Sie erzählen von Angst, Freude, Erleichterung und Scham. Begleitet werden ihre Berichte von historischen Objekten und Fotografien aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums, die diese Zeit dokumentieren.

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Nietzsche komponiert. Notenmanuskripte aus dem Nachlass

Eine virtuelle Ausstellung der Klassik Stiftung Weimar

Titelbild der Ausstellung "Nietzsche komponiert"
Titelbild der Ausstellung "Nietzsche komponiert"

Seit seiner Kindheit im Röckener Pfarrhaus gehörte Musik zu Nietzsches Leben. Die Improvisationen des Vaters am Klavier, denen der kleine Fritz aufmerksam gelauscht hatte, werden die nie versiegende Leidenschaft für die Tonkunst geweckt haben. Nach dem frühen Tod Carl Ludwig Nietzsches (1813–1849) und der Übersiedlung nach Naumburg schenkte die Mutter dem Sechsjährigen ein eigenes Klavier. 

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Rausch und Ritual. Weingenuss in der Antike

Eine virtuelle Ausstellung des Hetjens - Deutsches Keramikmuseum

"Attisch-rotfigurige Trinkschale, Symposionszene, dem Marlay-Maler zugeschrieben", ca. 430 v. Chr., The Metropolitan Museum, New York (Public Domain)
"Attisch-rotfigurige Trinkschale, Symposionszene, dem Marlay-Maler zugeschrieben", ca. 430 v. Chr., The Metropolitan Museum, New York (Public Domain)

Der Trinkkultur war im alten Griechenland ein eigenes Fest gewidmet, das Symposion. Dieses wird von antiken Autoren umfangreich beschrieben. Sie lassen ihre Leser eintauchen in eine Welt, die uns in vieler Hinsicht sehr nah, in anderer aber erstaunlich fremd ist. Noch immer wird gern gemeinsam getrunken, man trifft sich in Bierzelten oder zu Weinproben, der große Unterschied zur heutigen Zeit bestand jedoch darin, dass das gemeinsame Weintrinken damals streng ritualisiert war.

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Communicanten, Kommunikation – ein weites Feld

Eine virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

"Werbeprospekt und Schreibmaschine Mercedes Modell 6 Express (1930 - 1939)", aus der Sammlung des Landeskirchlichen Archivs Kassel
"Werbeprospekt und Schreibmaschine Mercedes Modell 6 Express (1930 - 1939)", aus der Sammlung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

Kommunikation gehört von Anfang an zur Gemeinschaft der Christinnen und Christen. Ihre ersten Missionare, die Apostel, nutzten die guten Kommunikationswege rund um das Mittelmeer. Paulus begann im Jahr 47 die erste von drei Missionsreisen, die in der Apostelgeschichte dokumentiert sind. Während der zweiten Reise gründete er eine Gemeinde in Thessaloniki.

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Die Benninger Neckarbrücke. Eine Brücke - viele Gesichter. Ausstellung zum 75. Jahrestag der Sprengung am 20. April 1945

Eine virtuelle Ausstellung des Museums im Adler

"Gedeckte Holzbrücke von 1787, 99 m lang" (1930er Jahre), Fotografie aus der Sammlung des Gemeindearchivs Benningen
"Gedeckte Holzbrücke von 1787, 99 m lang" (1930er Jahre), Fotografie aus der Sammlung des Gemeindearchivs Benningen

Die wechselvolle Geschichte der Benninger Neckarbrücke ist geprägt von Zerstörung durch Hochwasser, "Nicht-Vorhandensein", Behelfsstegen und Wiederaufbau. Nicht nur für die Bewohner Benningens war eine Neckarbrücke von großer Bedeutung, sondern auch für das Umland . Stellte sie doch die einzige Möglichkeit dar zwischen dem Bottwartal und Ludwigburg über den Neckar zu gelangen. 

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Erfolgreich. Gescheitert. Tefifon, Video 2000 und Co.

Eine virtuelle Ausstellung des Rundfunkmuseums Fürth

Grammophon und Phonograph um 1900/ 1920, aus der Sammlung vom Rundfunkmuseum Fürth
Grammophon und Phonograph um 1900/ 1920, aus der Sammlung vom Rundfunkmuseum Fürth

Die Rundfunkbranche lebt von erfolgreichen Erfindungen, technischem Fortschritt und stetiger Verbesserung: Mehr Leistung, satterer Sound, höhere Bildauflösung. Doch längst nicht alle Produkte sind ein Erfolg - Grund genug, diesen eine Ausstellung zu widmen.

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Von der Postkarte zur E-Mail. Quellen zur Kommunikation im Stadtarchiv Bornheim

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Bornheim

"Fernsprechtischapparate", Fotografie, 2020, Rathaus Bornheim, aus der Sammlung des Stadtarchivs Bornheim (CC BY-NC 3.0 Deutschland)
"Fernsprechtischapparate", Fotografie, 2020, Rathaus Bornheim, aus der Sammlung des Stadtarchivs Bornheim (CC BY-NC 3.0 Deutschland)

Seit jeher haben Menschen das Bedürfnis, auch über große Entfernungen in Kontakt mit ihrer Familie, mit Freunden und Bekannten zu bleiben. Lange Zeit blieben klassische Briefe dafür das Mittel der Wahl. Der Versand war jedoch relativ teuer. Die neue Technik der Telegrafie, die sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland etablierte und einen technischen Quantensprung darstellte, war für die einfachen Leute kaum bezahlbar. Eine neue Kommunikationsform musste her.

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Peter Schnatz. Schwarz als Farbe

Eine virtuelle Ausstellung der Künstlernachlässe Mannheim

"Keim" (1977), Peter Schnatz, Mischtechnik auf Leinwand, 90 x 100 cm, WV PSCH_0133. Foto: H. - J. Schröder, aus der Sammlung der Künstlernachlässe Mannheim
"Keim" (1977), Peter Schnatz, Mischtechnik auf Leinwand, 90 x 100 cm, WV PSCH_0133. Foto: H. - J. Schröder, aus der Sammlung der Künstlernachlässe Mannheim

Wie lassen sich geometrische Festlegungen mit Farbexplosionen, heftigsten Eruptionen der Farbe ohne jede Form mit Richtlinien des Grafikdesigns wie Schablonenschrift, Quadrierungen, Raster oder Hilfslinien zusammenbringen? Eine wichtige Frage in diesen Jahren, mit der sich Peter Schnatz in vielen Gemälden beschäftigte, die heute in Museumssammlungen oder in Privatbesitz sind, was auch seinen Erfolg in dieser Zeit anzeigt. In dieser Arbeit ist die Dominanz von Schwarz schon erkennbar, die sich durch sein ganzes Werk zieht.

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Nietzsche liest. Bücher und Lektüren Nietzsches

Eine virtuelle Ausstellung der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Klassik Stiftung Weimar

Ausschnitt aus „Der Unzeitgemäße“ Friedrich Nietzsche (1844-1900), Karl Bauer, Lithographie, Klassik Stiftung Weimar
Ausschnitt aus „Der Unzeitgemäße“ Friedrich Nietzsche (1844-1900), Karl Bauer, Lithographie, Klassik Stiftung Weimar

Friedrich Nietzsche hat nicht nur Bücher geschrieben, sondern auch viele gelesen. Im Unterschied zu seinem schon früh kultivierten Image als einem unzeitgemäßen, einsamen und ganz selbstständigen Denker zeigen seine Lektüren, wie eng sein Denken mit den Theorien und Diskussionen seiner Zeit verbunden ist. Die Ausstellung zeigt 25 Digitalisate ausgewählter Buchseiten, die Nietzsche mit interessanten Randnotizen oder Kommentaren versehen hat. 

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Paul Löffler Zum 100. Geburtstag

Eine virtuelle Ausstellung der Künstlernachlässe Mannheim

„o.T. (Hafenkai Mannheim)“, Paul Löffler, o.J., Aquarell auf Papier, 42x56 cm, WV LOF9606, Foto: H.-J. Schröder, Künstlernachlässe Mannheim
„o.T. (Hafenkai Mannheim)“, Paul Löffler, o.J., Aquarell auf Papier, 42x56 cm, WV LOF9606, Foto: H.-J. Schröder, Künstlernachlässe Mannheim

Paul Löfflers Biografie ist geprägt von der Zeit des Nationalsozialismus und den Aufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Löffler gehört zu den Mitbegründern der Ludwigshafener Künstlergemeinschaft „Der Anker“ und ist auch Mitglied im „Mannheimer Quadrat“ – einer Künstlergruppe, die sich 1949 um Franz Schömbs und Hans Heinrich Palitzsch gründet.

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Das gelobte Land der Moderne: Deutsche Reisefotografien zwischen Aleppo und Alexandria

Eine virtuelle Ausstellung des Gustaf-Dalman-Instituts Greifswald

„Gil Hüttenmeister: Gizeh, Cheops-Pyramide, Juli 1987“, privat
„Gil Hüttenmeister: Gizeh, Cheops-Pyramide, Juli 1987“, privat

Gustaf Dalman hält nicht viel von Knipsern. Wenn der deutsche Palästinakundler ab 1899 zwischen Aleppo und Alexandria unterwegs ist, lässt er sich Zeit. Er beobachtet, greift zum Notizbuch und zur Kamera: sachlich, stilvoll, immer auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber, sei es nun ein Mensch oder ein Klappspaten. Bis zu seinem Tod im Jahr 1941 sammelt Dalman in Greifswald rund 20.000 eigene und fremde Fotografien einer Kulturlandschaft auf dem Sprung zur Moderne.

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Hinter den Kulissen: Vom Hoftheater zum Haus der Geschichte - Einblicke in 200 Jahre Mollerbau

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs - Staatsarchivs Darmstadt

„Vorderansicht des Darmstädter Hoftheaters“, Lange, Julius (Zeichner); Hausherr (Stecher), Stahlstich, um 1830-1840, Darmstadt, Hessisches Landesarchiv - Staatsarchiv Darmstadt (CC BY 4.0 International)
„Vorderansicht des Darmstädter Hoftheaters“, Lange, Julius (Zeichner); Hausherr (Stecher), Stahlstich, um 1830-1840, Darmstadt, Hessisches Landesarchiv - Staatsarchiv Darmstadt (CC BY 4.0 International)

Im Auftrag Großherzog Ludewig I. wurde in den Jahren 1818 und 1819 zwischen Schloss und Herrngarten ein Theaterbau nach Plänen des Darmstädter Hofbaudirektors Georg Moller errichtet. Das Hoftheater gehörte zu den wichtigsten Bauprojekten bei der Ausgestaltung Darmstadts zur Haupt- und Residenzstadt des 1806 geschaffenen Großherzogtums Hessen. 

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Frauen mit Beruf(-ung) - Die Geschichte Sareptas

Eine virtuelle Ausstellung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

Hauptportal des Diakonissenmutterhauses, Hauptarchiv Bethel
Hauptportal des Diakonissenmutterhauses, Hauptarchiv Bethel

Dies ist die Geschichte von Frauen, die in einer Zeit, in der es für Frauen kaum möglich war, einen qualifizierten Beruf auszuüben, der Berufung zum Dienst in einer evangelischen Schwesternschaft folgten. Diese Ausstellung zeigt die Entwicklung der Westfälischen Diakonissenanstalt Sarepta von ihren Anfängen 1869 in Bielefeld über Phasen der Professionalisierung und Krisenzeiten bis zur neuen Form der Sarepta Schwesternschaft seit 2004.

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„Wartburgerinnerungen im Bild. Private Fotoschätze aus 100 Jahren.“ 

Eine virtuelle Ausstellung der Stiftung Wartburg Eisenach

Wanderer an der Eisenacher Burg (Blidenstatt) mit Blick zur Wartburg, 1919, Fotografie. Eingesendet von Christel Schicht
Wanderer an der Eisenacher Burg (Blidenstatt) mit Blick zur Wartburg, 1919, Fotografie. Eingesendet von Christel Schicht

Die Wartburg bei Eisenach ist eine der meistfotografierten Burgen Deutschlands. In der virtuellen Ausstellung werden etwa 60 Fotografien aus privaten Beständen gezeigt, die im Rahmen der Sonderausstellung „Objektiv!? Die Wartburg im Spiegel der Fotografien des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts“ gesammelt wurden. 

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„Kriegsbilder. Der Erste Weltkrieg in zeitgenössischen Druckgraphiken“

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs

Gaskrieg, Rudolf Eberle (Graphiker), Graphik, 1916, Colmar, aus der Sammlung vom Hessischen Landesarchiv - Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
Gaskrieg, Rudolf Eberle (Graphiker), Graphik, 1916, Colmar, aus der Sammlung vom Hessischen Landesarchiv - Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Der Erste Weltkrieg ist als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan, 1979) im europäischen Bewusstsein verankert. Die virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs zeigt graphische Kunstwerke, die während des Kriegs entstanden sind. 

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„MahlZEIT. Geschichte(n) vom Essen in Hessen“

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs

Gesundes Wasser, Plakat, 1905 und 1912, Bad Nauheim, aus der Sammlung von Hessisches Landesarchiv - Abteilung Staatsarchiv Darmstadt
Gesundes Wasser, Plakat, 1905 und 1912, Bad Nauheim, aus der Sammlung von Hessisches Landesarchiv - Abteilung Staatsarchiv Darmstadt

Der Name ist bei dieser virtuellen Ausstellung Programm. Guten Appetit!

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„Marburg wird preußisch“

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs der Philipps-Universität Marburg

Statuten der königlichen Universität zu Marburg, fol. 2r. UniA MR Urk. 91 Nr. 484, 1885, Berlin, aus der Sammlung vom Archiv der Philipps-Universität Marburg
Statuten der königlichen Universität zu Marburg, fol. 2r. UniA MR Urk. 91 Nr. 484, 1885, Berlin, aus der Sammlung vom Archiv der Philipps-Universität Marburg

Die Marburger Universität war vom Sommer 1866 bis zum Oktober 1867 preußisch. Für die Universität bedeutete die preußische Annexion einen gewaltigen Aufschwung: „Die preußische Hochschulpolitik ... machte (das ist nicht zuviel gesagt) aus Marburg erstmals eine voll leistungsfähige, auf manchen Gebieten führende Stätte der Lehre und Forschung“, urteilte Hellmut Seier 1988. 

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Alle veröffentlichten virtuellen Ausstellungen im Überblick: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/journal/ausstellungen