Zwei Premieren, eine Broschüre und viele Besucher: Die Frankfurter Buchmesse 2014

 

 

Epochen und Sparten

Die diesjährige Buchmesse bedeutete für die Deutsche Digitale Bibliothek Premieren zweierlei Art: Zum ersten Mal präsentierte sich das Kooperationsprojekt mit einem eigenen Messestand und ebenfalls zum ersten Mal lud es zu einem Rundgespräch mit dem Thema „Recht und Digitalisierung: Wo steht die DDB?“ und anschließendem Empfang ein.

Der Messestand, eingebettet in den Themenbereich „Professional and Scientific Information“ im zweiten Geschoss der Halle 4, begrüßte die Besucher mit einer Bildschirmpräsentation ausgewählter Objekte sowie dem Trailer zur Vorstellung der Vollversion Ende März dieses Jahres. Am zugehörigen Laptop konnte die Suche auf dem Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek auf Herz und Nieren getestet werden. Nicht zuletzt war unsere neue Broschüre „Eine gute Grundlage“, die die rechtliche Basis für Kooperationen mit der DDB erläutert, Teil unserer Präsentation und Gegenstand unseres Rundgesprächs.

„Was nicht im Netz ist, ist nicht in der Welt“

 

Epochen und Sparten

Die rechtlichen Herausforderungen, die die Zugänglichmachung digitaler Kulturgüter mit sich bringt, und wie man diesen Herausforderungen begegnet, war Thema und Leitfaden der Veranstaltung. Moderiert von unserer Leiterin Kommunikation Astrid B. Müller diskutierten DDB-Geschäftsführer Frank Frischmuth und die stellvertretende Geschäftsführerin Ellen Euler gemeinsam mit Paul Klimpel (iRights-law), Gisela Schulte-Dornberg (d:kult) und Ute Schwens (Deutsche Nationalbibliothek) wie Recht und Digitalisierung zusammengehören.

Wer nachlesen möchte, welche Argumente, Problematiken und Gedanken hier zusammengetragen wurden, muss sich nicht lang gedulden: Eine Zusammenfassung des Gesprächs kann hier nachgelesen werden. Die Broschüre „Eine gute Grundlage“ findet sich hier zum Download.

Erster Drehtag für den Trailer zum Thema Recht

 

Epochen und Sparten

Dieses Jahr waren die Messetage gleichzeitig auch Drehtage. Für den ersten Teil unseres neuen Thementrailers wurden Mitarbeiter interviewt, Schnittszenen gedreht und unser Messestand perfekt ausgeleuchtet. Der Trailer wird im Frühjahr 2015 veröffentlicht – vorher wird noch bei unserer Konferenz „Zugang gestalten!“ am 13., 14. November in Berlin (jetzt registrieren!) gedreht und auch die Arbeit des Think Tanks „Kulturelles Gedächtnis digital“ unter Leitung von Frau Euler wird Bestandteil des neuen kurzen Films.

Was noch passiert ist

Am Freitag besuchten uns zwei Teilnehmer unseres Kultur-Hackathons „Coding da Vinci“, um ihre auf unserer API basierende App „Mnemosyne“ vorzustellen. Entwickler Knut Perseke und Designer Marius Förster hatten zusätzlich einen physischen Prototypen ihrer App mitgebracht, dessen Design und Funktionalität nicht nur unseren Geschäftsführer Frank Frischmuth faszinierte.

Eine kurze Messestatistik:

Beliebtestes Giveaway: Unsere roten Bleistifte
Häufigste Besucherfrage: Kann ich in der DDB auch Romane lesen? (Antwort: Selbstverständlich. Nur leider nicht alle.)
Die meisten Besucher am Stand: Donnerstag und Samstag
Finnische Objekte in der DDB: Viele.

Zum Schluss

Wir bedanken uns bei allen Besuchern für ihr Interesse, ihr Lob, ihre Fragen (kritische wie unkritische) und hoffen, dass wir uns nächstes Jahr in Frankfurt wiedersehen!