Wir sind die DDB: Das Deutsche Schiffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte, Bremerhaven

02.09.2015

1975 vom damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel der Öffentlichkeit übergeben, verfügt das Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM) über eine einzigartige Sammlung zur Schifffahrtsgeschichte. Diese wird als Forschungsinfrastruktur vollumfänglich analog und zunehmend auch digital durch Archiv, Bibliothek und Magazin zur Verfügung gestellt. Die Bibliothek beinhaltet den national umfangreichsten Bestand an maritimer Spezialliteratur.

Das Sammlungsgut umfasst einen großen Bestand an Bildquellen (Fotos, Werbegraphik, technische Zeichnungen, Gemälde, Stiche), Selbstzeugnisse, Seekarten, Schiffsmodellen, Signalwaffen und Originalschiffen. Der Schwerpunkt liegt auf der Handelsschifffahrt und dem Handelsschiffbau, der Seefischerei sowie der Meeres- und Polarforschung.

Als integriertes Forschungsmuseum widmet sich das DSM aktualitätsbezogenen Themen zur Geschichte der Schifffahrt. Archiv, Bibliothek, Magazin und Redaktion bieten eine einzigartige Forschungsinfrastruktur, die das Sammeln, Bewahren und Erschließen der Sammlung gewährleistet. Forschungsvermittlung und Wissenschaftskommunikation erfolgen über Ausstellungen, Vortrags- und Gesprächsrunden sowie Publikationen.

Unter dem Motto „Mensch und Meer im Wandel“ werden zurzeit neue Forschungs-, Ausstellungs- und Vermittlungskonzepte erarbeitet, die Schifffahrtsgeschichte unter dem Aspekt unterschiedlicher „Interessen“ beleuchtet, Objekte unter dem Stichwort „Materialität“ erforscht sowie Rezeption und mediale Inszenierung schiffstechnischen und wissenschaftsgeschichtlichen Fortschritts unter dem Aspekt der „Wahrnehmung“ analysiert.

In der Deutschen Digitalen Bibliothek ist das Deutsche Schiffahrtsmuseum mit derzeit über 3000 Digitalisaten vertreten – darunter Klassifikationsregister und die digitalisierten Jahrgänge der Deutschen Schiffahrtszeitschrift Hansa aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

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